RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Blaufränkischland Rallye 2022: Endergebnis
Harald Illmer

Brezik gewinnt vor Kreisel und Rossgatterer

Nach der Halbzeit tat sich an der Spitze nichts mehr. Der Tscheche sicherte sich mit einer überlegenen Leistung und rund 1,5 Minuten Vorsprung den Sieg vor Philipp Kreisel. Der Drittplatzierte Rossgatterer lag bereits 2:18 Minuten hinten. In der Klasse RC4 triumphiert Wagner vor Waldherr und Landa.

Am 4.3.2022 fand mit der 3. Auflage der ARC Blaufränkischland Rallye der Startschuss zur österreichischen Rallyesaison 2022 statt. Gleichzeitig war es nach Aufhebung fast aller Coronamaßnahmen auch so etwas wie ein Neunbeginn für Zuschauer und Fans, welche ihre Idole endlich wieder live vor Ort bestaunen konnten.

Dabei waren Fahrer und Zuschauer gleichermaßen erstaunt, als pünktlich zum Start der Rallye der Winter ein kurzes, aber kräftiges Lebenszeichen von sich gab. Schneefall stand eigentlich nicht am Plan ... Der Rennaction tat das aber freilich keinen Abbruch. Im Gegenteil.

In der leistungsstärksten Klasse R2 setzte sich sofort der erstmals in Österreich am Start gestandene Adam Brézik mit seinem Skoda Fabia R5 in Front, der bereits im ersten Umlauf ein Bestzeitenfeuerwerk zündete. Gleichzeitig standen zwei Piloten, die ihn eventuell hätten fordern konnten, früh auf der Ausfallsliste: Gerald Rigler musste seinen Ford Fiesta bereits nach der ersten Sonderprüfung wegen technischen Problemen abstellen und mit Peter Eibisberger fand sich ein Mitfavorit auf den Gesamtsieg im Ziel der zweiten Sonderprüfung bereits im Graben.

Wie selektiv die neue Sonderprüfung der Rallye im Gemeindegebiet Neckenmarkt/Haschendorf ist, die am Nachmittag auch Bestandteil des neuen von den Teams ob seiner Selektivität sehr gelobten Rundkurses ist, sieht man auch darin, dass nicht weniger als 5 Teams ihre Rallye dort „off road“ beendeten. Glücklicherweise blieben allerdings alle Beteiligten unverletzt und die Schäden an den Fahrzeugen hielten sich meist in Grenzen.

Hinter Brézik komplementierten Philipp Kreisel mit dem BRR Skoda Fabia R2 sowie Martin Rossgatterer ebenfalls mit einem Skoda aus dem Hause BRR das Podium der Klasse R2.

Der amtierende Staatsmeister Simon Wagner pilotierte im Blaufränkischland einen Opel Corsa in der Klasse R4; die leistungsstärkste 2wd-Klasse. Auch seine Fahrt war eine Machtdemonstration, nach der Wagner am Ende der Rallye mit über einer Minute auf seinen Klassen- und Markenkollegen Luca Waldherr in dieser Klasse auf der obersten Siegertreppe landete und sich mit Gesamtplatz 5 mitten in die Phalanx der Allradboliden einreihte. Dritter in dieser Klasse wurde Nikolai Landa.

Der Sieg in der Klasse Open N ging mit Florian Auer / Elke Irlacher mit ihrem Mitsubishi Evo VIII nach Deutschland. Zweiter wurde hier Christoph Zellhofer im Suzuki Swift ZMX Proto vor Michael Kogler in einem weiteren Mitsubishi Evo.

Das historische Feld wurde diesmal als bunter Mix in das Hauptfeld integriert, was bei den in Scharren an den verschiedenen Fanzonen stehenden Fans große Begeisterung auslöste. Der lange Zeit führende Günther Königseder wurde ein weiteres Opfer des schon erwähnten neuen Rundkurses. So ging der Sieg an die ARC Historischen Gesamtsieger des Vorjahres Sohn und Vater Schindelegger mit ihrem Ford Escort MKII, gefolgt von Martin Gattringer und Kerstin Schwaiger in ihrer Lada VFTS. Das Siegerpodest der Historischen komplementierte Markus Ossbeger / Viktoria Kiesenhofer mit deren Audi Quattro.

Trotz kühlen Temperaturen freuten sich die in die Veranstaltung eingebundenen Vereine 1.FC Deutschkreutz sowie der Verschönerungsverein Haschendorf an ihren Ausschänken über rund 2.500 Gäste, die sich dieses Motorsportfest im Mittelburgenland nicht entgehen lassen wollten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)