RALLYE

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Bericht Team Opel Austria
Foto: Dominik Autengruber

Intensiver Rennkalender für Luca Pröglhöf 

Der österreichische Nachwuchspilot lässt sich auch nach seinem heftigen Unfall bei der Perger Mühlstein Rallye, die eigentlich als Test für die österreichische Meisterschaft dienen sollte, auch im Opel Corsa e-Rallye Cup nicht ausbremsen. Und liegt nach zwei 4. Plätzen weiterhin auf Platz 3. in der Jahreswertung.

Gleich eine Woche nach dem Unfall saß Luca Pröglhöf mit Stammcopilotin Christina Ettel wieder bei der Saarland Pfalz Rallye (Deutschland) im Rennauto. 
Scheinbar nicht unterzukriegen, zeigte er mit einer 3. Zeit auf der ersten Sonderprüfung, dass der Crash bereits “Schnee von gestern” war. Sekundenkämpfe mit der starken deutschen Konkurrenz gestaltete die weitere Rallye von 18.08. - 19.08. sehr spannend. Schlussendlich verfehlte Pröglhöf um nur 7.3 Sekunden das Podium. In der Jahreswertung konnte dennoch der Vorsprung zur französischen Pilotin, Rumeau Sarah, ausgebaut werden. 

Vergangenes Wochenende ging es für das Duo Pröglhöf/Ettel schon wieder in die französischen Alpen. Die Rallye Mont-Blanc Morzine zählt zu einer der schwierigsten Veranstaltungen im Kalender und machten es den Teams nicht einfach. Nach dem ersten Tag und knapp 80 gefahrenen SP-km bahnte sich der nächste Sekundenkrimi an. Die ersten 5 Teams lagen nur 30 Sekunden auseinander. Dies zeigt die enorme Leistungsdichte in der internationalen Meisterschaft. Pröglhöf war nur 9 Sekunden hinter der schnellen Französin, die ihm in der Jahreswertung dicht im Nacken sitzt. Am darauffolgenden Tag, war klar, dass die Rallye vermutlich auf der ersten Prüfung entschieden wird. Eine Sonderprüfungslänge von 29 km verlangten den Piloten, aber auch den Fahrzeugen einiges ab. Pröglhöf hatte hier ab der Hälfte der Prüfung bereits bemerkbare Leistungsverluste an seinem Opel Corsa-e. Dennoch wurde bestmöglich gepusht und letztendlich auch noch die 3. Zeit eingefahren. Rumeau war aber hier und auf der darauffolgenden Powerstage schneller. Somit musste sich Pröglhöf gegen die heimische Pilotin geschlagen geben und landete erneut nur auf dem 4. Platz. 

“Sarah hat hier richtig hingehalten. Es war mir nicht möglich ohne übermäßiges Risiko ihren Speed mitzugehen. Das Risiko abzufliegen und ohne Punkten nachhause zufahren war mir zu groß. Der Rückstand zur Spitze wird immer geringer und es geht in der Meisterschaft heiß her. Ich freu mich bereits auf die nächsten Veranstaltungen.”, so Pröglhöf abschließend. 
Er liegt noch immer mit 12 Punkten Vorsprung in der Jahreswertung vor Sarah Rumeau auf Platz 3.

Stand ADAC Opel Electric Rally Cup (nach 6 von 8 Läufen):
1. Carlberg, 191 Punkte. 2. Reiter 180. 3. Pröglhöf 126. 4. Rumeau 114. 5. Lemke 91. 6. Van Hoof 76. 7. Baur 72. 8. Gudet 46. 9. Mendoza 43.

Für Pröglhöf geht es nun Schlag auf Schlag. Der Sittendorfer bereitet sich bereits auf das Saisonfinale der österreichischen Juniorenmeisterschaft vor. Er hat hier trotz zwei verpasster Läufe die Chance sich bei der OBM Buckligen Welt Rallye zum Meister zu küren. Der vom RayBAT Racing Team eingesetzte Ford Fiesta wird unter Hochdruck in der Firma Abocar GmbH wieder aufgebaut. 

Pröglhöf berichtet: “In Österreich ist das klare Ziel zu gewinnen, um die Meisterschaft trotz unserer Abwesenheiten an uns zu reißen. Für mich ist Saison mit gesamt 14 Rallyes doch sehr intensiv, dennoch gebe ich und mein Team Alles, um in beiden Meisterschaften bestmöglich anschließen zu können. Die wahren Helden sind meine Mechaniker, die gerade in der Werkstatt in Rekordzeit das Auto zusammenflicken. Danke an das gesamte Team.”

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