RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mühlsteinrallye: Vorschau Zellhofer
Zellhofer Motorsport (ZM-Racing)

Zellhofer bei Mühlstein-Rallye auf Ford Fiesta Rally2

Es ist für Christoph Zellhofer in Perg erst der zweite Einsatz mit einem RC2-Boliden, für die richtige Ansage sorgt Andre Kachel, starke Konkurrenz mit neun Autos der Top-Klasse.

In den letzten Jahren war der 27-jährige Christoph Zellhofer, Juniorchef des Autohauses Zellhofer in St. Georgen im Ybbsfeld (NÖ) bei den ÖM-Läufen immer mit einem SUZUKI SWIFT ZMX, ein reiner Prototyp, am Start. Die Herangehensweise mit so einem Auto zu starten war es, sich in der Gesamtwertung diverser Rallyes unter die Top Ten zu fahren, was auch öfter gelungen ist. Der Unterschied zu den anderen Topautos in der RC2 Klasse liegt dabei in den Kosten. Ein Prototyp kostet in der Anschaffung und im Einsatz wesentlich weniger, als etwa Autos wie sie von Simon Wagner oder Hermann Neubauer bzw. deren Teams eingesetzt werden.

Bei der Perger Mühlstein Rallye wird Christoph Zellhofer aber diesmal auf einem Ford Fiesta Rally2 mit seinem Standardbeifahrer Andre Kachel an den Start gehen. Diesen wesentlich stärkeren Boliden hat Christoph Zellhofer erst einmal bei einer kleinen Rallye in Deutschland erfolgreich eingesetzt. Nun ist dies das zweite Mal.

„Der Leistungsunterschied zu so einem RC2 Boliden ist schon sehr beachtlich. Man kann so ein Auto natürlich nicht im öffentlichen Verkehr testen, daher muss man sich bei einer Rallye, wo die Sonderprüfungen ja abgesperrt sind, langsam an die spürbare Leistungserhöhung gewöhnen, um nicht gleich irgendwo von der Strecke zu rutschen. Natürlich möchte ich mit so einem R5-Boliden aufs Podium fahren, aber das wollen natürlich die anderen Piloten auch, die laut Nennliste in Perg am Start stehen werden. Ich möchte diesen Einsatz einfach genießen und bis zum Schluss der Rallye dabei sein,“ erklärte Christoph Zellhofer.

Neben Christoph Zellhofer werden der ÖM-Leader Simon Wagner (Skoda Fabia RS Rally2), Martin Fischerlehner (Ford Fiesta R5), Daniel Mayer (Peugeot 208 T16), Gerold Neumayr (Ford Fiesta R5), Markus Steinbock (Hyundai i20 R5), Martin Rossgatterer (Skoda Fabia Rally2 Evo), aber auch aus dem eigenen Lager ZM-Racing, werden Peter Eibisberger und Markus Wurz (beide Ford Fiesta Rally2) am Start sein.

Die Gesamtstreckenlänge der Rallye beträgt 299,9 Kilometer, die Länge der insgesamt sieben Sonderprüfungen beträgt 93,1 Kilometer

Der Start erfolgt am 12. August um 08,55 Uhr aus der Servicezone in Perg, das Ziel nach sieben Sonderprüfungen dann auf dem Hauptplatz in Perg, am gleichen Tag um
18,15 Uhr.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.