RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rebenland Rallye: Vorschau Mayer
Daniel Fessl

Neues Auto, neuer Sponsor, neues Design

Nach dem Ausfall bei der Jänner und dem gelungenen Test im Blaufränkischland beginnt der Gießhübler Daniel Mayer am kommenden Wochenende beim zweiten Meisterschaftslauf noch einmal bei Null – die Vorzeichen dafür aber könnten besser nicht sein. Für den 22-jährigen beginnt bei der Rebenland-Rallye ein neues Kapital in seiner noch jungen Karriere ...

Es ist angerichtet: Nach Mayers Ausfall zum Saisonauftakt bei der Jänner-Rallye mit einem angemieteten Peugeot ist man auf der Suche nach Ersatz im Hause Mayer in Griechenland fündig geworden, erwarb kurzerhand einen von einem Semi-Werksteam aufgebauten Peugeot 208 T16!

„Ich glaub, da haben wir einen guten Fang gemacht. Zumal es auch ein sehr gutes Paket an Ersatzteilen inkludiert“, war Vater und Mentor Walter Mayer nach der Rückkehr aus Griechenland überzeugt. Was sich dann auch letzte Woche bei der Blaufränkischland-Rallye, die Daniel Mayer als Test im schon neuen Design, angelehnt an die Peugeot-Werksautos, absolvierte, und auf Rang 5 beendete.

„Das Auto fährt sich ganz hervorragend“, sagt Daniel, „wir haben viel ausprobiert, haben von Prüfung zu Prüfung Fortschritte gemacht. Das hat mich schon alles sehr beeindruckt. Die Abstimmung passt!“

Und was passt noch nicht? „Der Fahrer“, grinst Daniel, „der Umstieg vom 2WD auf den Rallye2 ist unheimlich groß. Vor allem, was die Bremspunkte betrifft. Da habe ich noch viel Arbeit vor mir. Aber ich bin sehr optimistisch, dass ich mich da step by step ans Limit herantasten werde. Und begonnen wird damit im Rebenland“, so Mayer, der nach einer totalen Ernährungsumstellung und kontinuierlichem Fitnesstraining mittlerweile nicht weniger als 21 Kilo leichter ist („Anfangs war es sehr hart, jetzt ist es fast schon die Normalität“).

Freuen darf sich Daniel Mayer mit Castrol-Obereder auch über einen neuen Sponsor, der bereits über Jahrzehnte auch Partner von Walter Mayer war. Daniel wird bei der Rebenland-Rallye, wie schon zuletzt beim ARC-Lauf, auf die Ansage der Deutschen Alessandra Baumann vertrauen. „Wir verstehen uns gut, das Zusammenspiel passt“, so Daniel.

Insgesamt werden im „Rebenland“ 18 Sonderprüfungen gefahren, sieben davon am Freitag (Start um 13:30 Uhr am Hauptplatz in Leutschach), neun dann am Samstag (Ausfahrt im Parc ferme ist bereits um 7:45 Uhr). Der Zieleinlauf ist für 19 Uhr in Leutschach geplant.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer