RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rebenland Rallye: Vorschau Rosenberger
Harald Illmer

Vom Stockerlplatz direkt ins Rebenland

Nach Platz zwei bei der historischen Mallorca Rallye geht es für Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz jetzt wieder „modern“ weiter: Der Grazer freut sich auf die Heimrallye im steirischen Rebenland, wo er wieder mit seinem VW Polo GTI R5 an den Start gehen wird.

Der zweite Platz bei der „Rally Clásico Isla de Mallorca“ am vergangenen Wochenende wurde ausgiebig gefeiert, schlussendlich hätte nach den Technik-Troubles drei Sonderprüfungen vor Schluss eigentlich der Ausfall stehen müssen. Der „Rallye-Gott“ meinte es mit der steirisch-oberösterreichischen Paarung Kris Rosenberger/Sigi Schwarz aber gut, die auf Mallorca bis dahin sogar um den Sieg gekämpft hatten.

In diese Situation wird das Duo bei der 10. Ausgabe der Rebenland Rallye wahrscheinlich nicht kommen, auch wenn man im letzten Jahr bei der Premiere mit dem VW Polo GTI R5 sensationell auf Platz drei fahren konnte. Doch die Konkurrenz ist mit nicht weniger als elf R5-Fahrzeugen in diesem Jahr wesentlich stärker, und so übt sich der seit vielen Jahren in Graz ansässige Kris Rosenberger beim Ausblick auf seine Heimrallye in vornehmer Zurückhaltung.

„Natürlich wäre es schön, wenn wir wie auf Mallorca mit einem Stockerlplatz spekulieren könnten, aber ich fürchte, das spielt’s dieses Jahr nicht. Das tut der Vorfreude allerdings überhaupt keinen Abbruch. Sigi und ich fahren sehr, sehr gerne im Rebenland. Zum einen sind die schnellen Asphaltprüfungen mit dem vielen Split äußerst anspruchsvoll, zum anderen ist die Zuschauerkulisse Jahr für Jahr einfach sensationell. Man kann dem Veranstalter und den beteiligten Gemeinden nur gratulieren, dass diese immer wieder mit großem Engagement so ein super Event auf die Beine stellen. Aber natürlich muss es auch eine Zielsetzung geben, also sage ich jetzt einmal, dass wir alles daransetzen werden, so knapp wie möglich an den Top-Fünf der Gesamtwertung dran zu sein. Mal schauen, ob uns das gelingt.“

Die Rallye startet am Freitag, den 17.03.2023, wenn um 13:30 der erste Teilnehmer über die Rampe in Leutschach fährt, die erste Sonderprüfung wird um 13:43 Uhr gestartet. Der Zieleinlauf des Siegers ist dann für Samstag, den 18.03.2023, um 19:00 Uhr – ebenfalls in Leutschach – geplant.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.