RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rebenland Rallye: Bericht Waldherr
Daniel Fessl

Mit dem Reifen zerplatzte auch der Traum vom Sieg

Das Duo Luca Waldherr und Claudia Maier dominierte die 2WD-Klasse bei der Rebenland Rallye 2023 ... bis das Pech beschloss, sich nicht mehr ans Drehbuch zu halten.

Hochmotiviert war Luca Waldherr ins südsteirische Rebenland gekommen. Nach dem Ende des dortigen zweiten Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs ist die Lust des Niederösterreichers noch größer und die Brust noch breiter als zuvor. Und das, obwohl der Traum vom zweiten Saisonsieg nach dem Triumph zu Jahresbeginn in Freistadt unmittelbar vor dessen Realität im wahrsten Sinn des Wortes zerplatzte. Ein geplatzter Reifen nämlich kostete dem klar auf Siegeskurs liegenden Titelfavoriten drei Prüfungen vor Schluss auf dem Rundkurs in Eichberg ein volles Erfolgserlebnis. Das erklärte Saisonziel – der zweite 2WD-Staatsmeisttertitel nach dem Jahr 2017 – bleibt trotzdem oder jetzt erst recht aufrecht! Zumal trotz des Missgeschicks, das eine komfortable Führung in einen fünfminütigen Rückstand auf den späteren Sieger Mark Skulj verwandelte, noch der Sprung auf Patz zwei gelang und durch den SP-Sieg auf der abschließenden Powerstage noch drei Zusatzpunkte auf Waldherrs Meisterschaftskonto wanderten.

Mit 2WD-Siegen in 11 der 16 Sonderprüfungen im Rebenland setzten Luca Waldherr und seine Copilotin Claudia Maier im Opel Corsa Rally4 ein imposantes Zeichen der Dominanz. Einzig ein Dreher am Freitag und der Reifenschaden am Samstag störten das schon perfekt aufbereitete Glück.

Luca Waldherr: „Es ist natürlich schade um den verpassten Sieg. Eine Prüfung vor dem Reifen-Dilemma waren wir noch das beste Team in einem Zweiradler hinter den Allradlern. Aber andererseits freut es mich, dass wir mit einem Husarenritt auf den letzten sieben Kilometern noch 23 Sekunden auf den Zweitplatzierten Deutschen Liam Müller aufholen und an diesem noch vorbeiziehen konnten. Das war vielleicht unsere beste Leistung des ganzen Wochenendes und das macht dann doch wieder Mut.“ Den wird das Duo Waldherr / Maier auch brauchen. In nicht einmal einem Monat wartet in Wolfsberg schon die Lavanttal Rallye.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.