RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Alpe Adria Rally Club: Bericht Rally Citta di Scorzé
Fabrizio Buraglio

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Auf Grund der Tatsache, dass in Italien Sicherheitstanks bei allen Fahrzeugen vorgeschrieben sind, haben nur 6 Teams aus Deutschland, Österreich, Kroatien und Tschechien, die Reise nach Bella Italia angetreten und zwei Teams aus Italien haben sich extra ein Fahrzeug mit Sicherheitstank angemietet. Spanende Kämpfe um wichtige Punkte gab es dennoch.

Für Mayer/Baumann war bereits auf der Anfahrt zur ersten SP alles vorbei. Die Lichtmaschine gab beim Reifen aufwärmen den Geist auf. Man musste die Heimreise antreten und der geplante Führungswechsel in der AART ist damit auf die „Mühlstein Rallye“ verschoben.

AARC:
Von Anfang an war die Rally fest in den Händen der beiden deutschen Johann und Lisa Retzer, die mit ihrem Peugeot 208 R2 einen grandiosen Sieg einfuhren.
Das deutsch/österreichische Team Wolfi Irlacher und Karin Cerny zeigten mit ihrem Peugeot 208 Rally 4 ebenso, dass sie es auf den Sieg abgesehen hatten und belegten bis zur vorletzten Sonderprüfung auch noch den 2. Platz in der AARC.

Bis dann das tschechische Junioren Team Jan Dvorak und Petr Jindra mit ihrem Renault Clio Rally 5 von hinten angeflogen kam und sich in der letzten SP noch den 2. Gesamtrang vor Irlacher/Cerny holten. Jan Dvorak, der schon bei der „Quattro River Rally“ einen Gesamtsieg in der AARC nur knapp verfehlt hatte, weil er mit den falschen Reifen in einen Regenschauer kam, hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, dass er das Potential zum Siegfahrer hat.

Am 4. Platz der AARC kamen die beiden Kroaten Zeljko Maglicic und Ivan Poljak mit ihrem Ford Fiesta Rally 4 ins Ziel. Sie sammelten damit wichtige Punkte für die AARC- Gesamtwertung, was die beiden nun in der Zwischenwertung sogar auf den zweiten Gesamtplatz der AARC nach vorne brachte und weiters die Zwischenführung in der C3 bedeutet.

Am 5. Platz konnten Alessandro Prodorutti und Cinzia Moro im Ziel begrüßt werden, die sich eigens für Scorzé einen Renault Clio R5 angemietet haben, da sie in ihrem Peugeot 106 Rally keinen Sicherheitstank haben und damit nicht starten konnten.

Die zweite italienische Paarung, Alessandro Biondo und Silvia Croce, die aus dem gleichen Grund einen Peugeot 208 Rally 4 angemietet haben, hatte leider kein Glück und landete in einem der vielen Wassergräben. Der zweite Gesamtrang in der AARC Zwischenwertung ist damit dahin.

Am 6. Platz kamen Christian Reschenhofer und Manfred Cherny mit ihrem BMW 325i ins Ziel. Eine besonders schöne Zielankunft, da Manfred seine HUNDERSTE Rallye in Bella Italia bestritt und Christian die Führung in der Seniorenwertung (+60) übernehmen konnte.

Der nächste Lauf der Alpe Adria Clubmeisterschaft findet bereits am kommenden Samstag in Perg (Oberösterreich) statt. Bei der „Mühlstein Rallye“ werden wieder 15 Teams aus 6 Nationen erwartet und man darf gespannt auf heiße Positionskämpfe sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.