RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Nach starker Premiere: Teemu Suninen startet auch in Chile für Hyundai Teemu Suninen wird auch in Chile für Hyundai starten
Motorsport Images

Nach starker Premiere: Teemu Suninen startet auch in Chile für Hyundai

Teemu Suninen wird auch beim WM-Lauf in Chile für Hyundai an den Start gehen - ob der Finne auch bei den letzten Veranstaltungen im Werksauto sitzt, ist noch offen

Das Hyundai-Werksteam hat bekannt gegeben, dass Teemu Suninen auch beim elften Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft in Chile im Werkscockpit des Hyundai i20 N Rallye1 sitzen wird. Der Finne war zuletzt in Estland und Finnland am Start und füllte damit den Platz von Craig Breen, der bei Testfahrten im April tödlich verunglückt war.

Suninen beeindruckte bei beiden Einsätzen auf schnellen Schotterprüfungen und wurde in Estland Fünfter, bevor er bei seinem Heimrennen in Finnland einen vierten Platz belegte. Dennoch war die Zukunft des 29-Jährigen zunächst unklar, denn beim nächsten WM-Lauf in Griechenland ist das dritte Werkscockpit bereits vergeben: Routinier Dani Sordo wird für Hyundai bei der Akropolis-Rallye starten.

Nach seinem vierten Platz in Finnland erklärte Suninen, dass er mit den Fortschritten zufrieden sei, zumal der Finne zuvor noch nie in einem Rally1-Auto mit Hybridantrieb gefahren war. "Ja, es läuft gut", freut sich Suninen. "Ich habe das Gefühl, dass ich ein ziemlich hohes Tempo fahren kann, aber mir fehlt noch etwas."

Cockpit beim Finale noch frei

"Wir müssen einfach daran arbeiten, und ich denke, es [der Speed] wird kommen", so der Finne. "Ich denke, jeder, der zu diesem Zeitpunkt der Saison in dieses Auto gestiegen wäre, hätte P4 und P5 geholt, also würde ich sagen, dass dies recht gute Ergebnisse sind."

Auch Hyundai-Teamchef Cyril Abiteboul war davon beeindruckt, wie sich Suninen seit seiner Beförderung vom Rally2-Auto in die höchste Rallye-Klasse entwickelt hat. "Teemu hatte ein paar sehr starke Momente während des Finnland-Wochenendes", sagt Abiteboul. "Es ist ein bisschen frustrierend, dass er nicht auf dem Podium stand, aber das bei der zweiten Rallye zu erreichen, ist ein Zeichen für unseren gemeinsamen Ehrgeiz."

Allerdings hat Hyundai hat noch nicht bekannt gegeben, wer das dritte Auto bei den letzten WM-Läufen, der neuen Zentral-Europa-Rallye (26.-29. Oktober) und dem Finale in Japan (16.-19. November), fahren wird. Bei einem Test in dieser Woche haben sich die Südkoreaner auf die Akropolis-Rallye, die im September in Griechenland stattfindet, vorbereitet.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger: Testrallye im Triestingtal

Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nutzt die brandneue ARC Rallye Triestingtal im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF mit Co-Pilot Jürgen Heigl als Testrallye für die bevorstehenden Asphalt-Events.

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

WRC Rallye Schweden: Tag 3 (SP15)

Evans vergrößert Vorsprung auf Katsuta

Toyota hält bei der Rallye Schweden am Samstag die ersten vier Plätze - Elfyn Evans führt 13,3 Sekunden vor Takamoto Katsuta - Hyundai weiterhin chancenlos