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Regeländerung: WRCs müssen im E-Modus Lärm erzeugen! Vor allem im Servicepark müssen die Rally1-Autos lauter werden
Hyundai Motorsport

Regeländerung: WRC-Autos müssen im Elektomodus Lärm erzeugen!

Die Rally1-Autos der Rallye-Weltmeisterschaft müssen künftig mit einem Soundmodul ausgestattet sein, das mindestens 80 Dezibel Lärm erzeugt

Der Automobil-Weltverband FIA hat eine auf den ersten Blick kuriose Regeländerung für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) beschlossen: Die Rally1-Hybridautos müssen künftig Lärm erzeugen, wenn sie mit Elektroantrieb fahren und langsamer als 30 km/h sind.

Das neue Reglement verpflichtet die WRC-Teams Toyota, Hyundai und M-Sport-Ford, ihre Autos mit einem Soundmodul auszustatten, das auf offener Strecke in einem Abstand von zwei Metern vor und hinter dem Fahrzeug sowie in einem Meter Höhe über dem Boden einen Schallpegel von mindestens 80 Dezibel erzeugt.

Das Soundmodul wird beim Einschalten des EV-Modus aktiviert und schaltet sich bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit von mehr als 30 km/h ab.

Der Grund für diese Regeländerung ist die Sicherheit. Vor allem im Servicepark, wo die Fahrzeuge langsam fahren und somit kaum Fahrgeräusche erzeugen, soll so die Gefahr von Kollisionen mit Fußgängern vermieden werden.

Die Regeländerung war in der vergangenen Woche bei der Sitzung des Motorsport-Weltrats in Bahrain diskutiert und nun in einer Online-Abstimmung beschlossen worden. Sie tritt am 1. Mai 2023 in Kraft. Der erste WM-Lauf, bei dem die neue Regel zur Anwendung kommt, ist die Rallye Portugal (11. bis 14. Mai).

Zuvor gastiert die Rallye-Weltmeisterschaft vom 16. bis 19. März in Mexiko und vom 20. bis 23. April in Kroatien.

Dass elektrisch angetriebene Rennfahrzeuge künstliche Geräusche erzeugen müssen, ist grundsätzlich nicht neu. Bereits 2018 musste Volkswagen den ID.R beim Bergrennen am Pikes Peak mit einem Soundmodul ausrüsten - damals, um Wildtiere zu verscheuchen.

Motorsport-Total.com

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