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WRC in Kenia "Wie auf dem Mond" Ott Tänak erwartet eine harte Rallye Kenia 2023
Motorsport Images

"Wie auf dem Mond": So hart ist die Safari-Rallye 2023!

Die WRC macht für die Safari-Rallye 2023 in Kenia Station - Die Bedingungen vor Ort versprechen eine spannende, aber auch harte Veranstaltung

Die Fahrer der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) sind sich einig: Die Safari-Rallye 2023 in Kenia wird ein hartes Pflaster, denn die Bedingungen vor Ort sind sehr schwierig. Laut Ott Tänak werden einige Wertungsprüfungen (WP) mondähnliche Landschaften bieten, mit denen sich die Fahrer auseinandersetzen müssen. Damit wird die Safari-Rallye zu einer Herausforderung für Mensch und Material, weshalb die Zuverlässigkeit der Rally1-Autos von großer Bedeutung sein wird.

Grund für die Änderungen in Kenia ist das Wetter, denn zuletzt hat es heftig geregnet. Auch am Event-Wochenende soll der Himmel wieder seine Schleusen öffnen, weshalb nicht nur der Fahrbahnbelag, sondern auch die Grip-Verhältnisse für eine schwierige Rallye sorgen werden. Damit könnte die 70. Auflage der Veranstaltung in die Geschichte eingehen.

Die Streckenführung der 19 Wertungsprüfungen hat sich kaum verändert, allerdings gibt es einige völlig neue Passagen, sodass der Aufschrieb der Co-Piloten angepasst werden muss. Der Regen wird laut Tänak am Samstag eine wichtige Rolle spielen, da die Prüfungen sehr wasserempfindlich sind. Am Freitag und Sonntag rechnet der Este mit weniger Schwierigkeiten.

"Es wird eine echte Safari, die härteste der vergangenen Jahre", sagt der M-Sport-Ford-Pilot. "Vergangenes Jahr war es nicht so schlimm, davor war es härter, aber dieses Jahr sehe ich am Samstag eine Passage, bei denen es sein wird, als würden wir auf dem Mond fahren. Es wird eine Lotterie. Es geht um die Gesamtherausforderung und manchmal ist es schwierig, die Strecke auf den großen Flächen zu erkennen."

Die Steine und Felsen machen es bei der Safari-Rallye so schwierig, unbeschadet ins Ziel zu kommen. Reifenschäden sind wahrscheinlich, und bei Regen können sich tiefe Pfützen bilden, in denen die scharfen Felsen nicht zu erkennen sind. "Hier gewinnt nicht der Schnellste, sondern der, der ins Ziel kommt", sagt Tänak.

Dem stimmt auch der amtierende Weltmeister Kalle Rovanperä zu. Auch er spricht von einem Überlebenskampf in Kenia, weshalb der cleverste Fahrer die besten Chancen auf den Sieg habe. Auch für Sardinien-Sieger Thierry Neuville könnten die kleinen, aber feinen Veränderungen auf den Prüfungen den Unterschied ausmachen. Der Hyundai-Pilot erwartet dadurch eine völlig neue Dynamik auf den Schotterpisten der Safari-Rallye, die den Ausschlag geben könnte.

Die Safari-Rallye in Afrika findet vom 22. bis 25. Juni statt und ist die siebte von insgesamt 13 Rallyes in der Saison 2023. In der Gesamtwertung führt Rovanperä mit 118 Punkten vor Neuville, der 93 Zähler auf seinem Konto hat. Tänak komplettiert mit 85 Punkten die Top-3. In der Teamwertung führt Toyota (235 Punkte) vor Hyundai (212) und M-Sport-Ford (148).

Motorsport-Total.com

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