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Lavanttal-Rallye: Vorschau Waldherr
Foto: Daniel Fessl

Im Lavanttal heißt es „Vorteil Waldherr“

Beim dritten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf am 5./6. April in Wolfsberg warten auf Luca Waldherr und seine Copilotin Claudia Maier im Citroen C3 Rally2 altbekannte Prüfungen und die Erkenntnis eines konkurrenzfähigen Speeds

Das Rebenland ist abgehakt, das Lavanttal ruft. Nach dem höchst erfolgreichen Auftritt vor drei Wochen in der Südsteiermark geht es für Luca Waldherr und seine Copilotin Claudia Maier schon nächste Woche rund eine Stunde weiter südlich im kärntnerischen Wolfsberg um weitere Punkte in der Rallye-Staatsmeisterschaft. Dort liegt das nieder-/oberösterreichische Duo momentan auf dem herzeigbaren zweiten Platz und damit voll im selbst auferlegten Meisterschaftsplan.

„Auf die Lavanttal-Rallye freue ich mich schon sehr. Da kann uns von den Prüfungen her eigentlich nichts überraschen, haben wir letztes Jahr die 2WD-Wertung klar gewonnen“, sieht der 29-jährige Zöberner dem Start recht optimistisch entgegen. Wenngleich der vierrad-getriebene, rund 300 PS starke Citroen C3 Rally2 mit dem Opel Corsa Rally4 aus dem Vorjahr nicht vergleichbar ist. „Aber“, so Waldherr, „bei unserem zweiten Platz in Leutschach haben wir schon sehr viel gut gemacht. Vor allem die ganze Rallye hindurch keinen wirklich großen Fehler, was uns letztendlich von allen anderen, außer dem Sieger Simon Wagner unterschieden hat.“ Denn für Fehler ist bei dem Speed, mit dem an der Spitze über den Asphalt gedonnert wird, offensichtlich kein Platz mehr. Luca Waldherr: „Da sind auch die Tipps von Manfred Stohl, der uns, wie man sieht, ein mehr als konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung stellt, unglaublich wertvoll. Auf dem Trockenen sind wir von den Schnellsten nicht weit weg. Dass wir auf nassem Terrain noch Aufholbedarf haben, war eine wichtige Erkenntnis, auf die wir beim nächsten Mal reagieren werden.“

Einen kleinen Vorteil vermeint Luca Waldherr beim dritten Staatsmeisterschaftslauf im Lavanttal ebenso mitzubringen. „Mit dem vierten Platz bei der Jännerrallye und dem zweiten Platz im Rebenland haben wir schon zwei sehr gute Ergebnisse ins Ziel gebracht. Unsere Hauptkonkurrenten auf einen Podestplatz wie z. B. ein Michi Lengauer oder Julian Wagner stehen nach ihren Ausfällen zuletzt vielleicht schon ein wenig unter Druck, weil ihr eventuelles Streichresultat am Ende der Saison damit bereits verbraucht ist.“

Dass ihm für sein Engagement in Kärnten ausgerechnet Unternehmer aus dem Lavanttal unter die Arme gegriffen haben, freut Luca Waldherr ganz besonders. „Dafür möchte ich mich auch explizit bedanken. Ich hoffe, dass ich das Vertrauen, das sie in mich und Claudia gesetzt haben, mit einer guten Leistung zurückgeben kann.“

Trotz eigenem Stress hat Luca Waldherr aber auch noch Platz für nötige Ruhe und Gelassenheit, um seiner Funktion als Teamchef nachzukommen. Denn mit den Kärntnern Andreas Mörtl (Peugeot 208 Rally4), Gerd Koschier und Michael Penz (beide Opel Corsa Rally4) vertrauen in Wolfsberg weitere drei Piloten den professionellen Diensten des Waldherr Motorsport Teams.

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