RALLYE

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Erfolgreicher Saisonstart für Eugen Friedl und Helmut Aigner
Foto: Marek Plehar

Erfolgreicher Saisonstart für Eugen Friedl und Helmut Aigner

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 – Motorclub Leobersdorf haben den Saisonbeginn mit Ihrem Mitsubishi Evo IX erfolgreich gestartet und die ersten Punkte in der AART des Alpe Adria Rallye Cups eingefahren.

Die Quattro-River-Rallye in Kroatien wurde zum 3. Mal ausgetragen. Diese „4 Flüsse?Rallye“ auf Asphalt fand Anfang April im Raum von Karlovac, ca. 60 km westlich von Zagreb statt und zählte wieder wie auch letztes Jahr zum internationalen Alpe Adria Rally Cup (AARC-AART) und zur kroatischen Meisterschaft. Sie lief über 1,5 Tage, hatte 12 Sonderprüfungen mit 91 SP-Kilometer und eine Gesamtlänge von 303 km.

Letztes Jahr war diese Veranstaltung nach mehr als 7 Jahren Rallyepause die Comeback?Rallye von Eugen. Die Strecke war gegenüber letztem Jahr aber fast komplett neu, einige Prüfungen völlig unbekannt und es gab Prüfungen, die in die Gegenrichtung gefahren wurden, also „quasi“ auch neu!

Das Teilnehmerfeld war ebenso hochkarätig wie 2023, es befanden sich nicht nur bekannte WRC?Starter, nämlich Nikolay Gryazin (RUS), Pepe Lopez (Spanien), Joona Lauri (Finnland) auf der Nennliste, sondern auch wieder die internationale junge Armada von Junior WRC?Teams mit Ford Fiesta „Rallye 3“?Fahrzeugen. Alle diese nutzten diese Rallye als Vorbereitung für den Weltmeisterschaftslauf-Lauf in Kroatien, da auch wieder ein Großteil der Sonderprüfungen beim WRC?Lauf gefahren wurden.

In den Monaten zuvor wurden beim Mitsubishi Evo einige wesentliche technische Verbesserungen durchgeführt, unter anderem wurde nun ein Getriebe mit kürzerer Übersetzung eingebaut. Schon beim Shakedown (Testsonderprüfung) war man von der neuen Performance begeistert. „Es geht vorwärts!“

86 internationale Teams (62 Teams 2023) rollten bei sonnigem und sehr warmen Wetter über die Startrampe. Die Strecke hatte im Grunde den gleichen anspruchsvollen Charakter mit mittelschnellen Kurvenkombinationen wie im Vorjahr, somit eher wieder für leichte Fronttriebler als für schwere Allradler geeignet. Heuer waren wir zumindest nicht der einzige Mitsubishi Evo!

Es gab wieder die vielen schwer einschätzbaren Kuppen und durch das immense „Cutten“ der vielen Teilnehmer wurden Mengen von Split und Kieselsteinen in die Fahrbahn hineingetragen – „very tricky“!! Zitat im Cockpit: „Ich glaube wir fahren gerade eine Schotter-Rallye!“ Am ersten Rallye-Tag waren die Zeiten recht zufriedenstellend, Helmut und Eugen waren voll motiviert und das neue „kurze“ Getriebe machte Spaß.

Auf den ersten zwei Sonderprüfungen am zweiten Tage fehlte bei Eugen noch etwas der „Punch“ aber im Laufe des Tages wurde der Funfaktor immer größer und die Rallye hätte durchaus noch länger dauern können. Die Betreuung erfolgte in bewährter Weise wieder durch Martin Kalteis Rallye-ABST und es gab keine technischen Probleme.

Fazit vom Pilot und Co-Pilot: Die Veränderung der technischen Performance beim Evo hat sich ausgezahlt und wir waren mit unserer Gesamtleistung im Grunde zufrieden. Vom Gesamtergebnis waren wir mit dem 37. Gesamtplatz zwar nur um einen Platz besser als im Vorjahr, dafür waren wesentlich mehr Teilnehmer im Klassement im Vergleich zu 2023 hinter uns. Wir konnten auch den Rückstand um 06:34 Minuten im Gesamtklassement zum Gesamt 1. im Vergleich zu 2023 reduzieren, das war besonders erfreulich.

Wir sind auf dem richtigen Weg für die nächsten Rallyes!!

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