RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Toyota nach Rallye Chile Toyotas totale Dominanz in Chile hat die Karten in der Hersteller-WM neu gemischt
Motorsport Images

Toyota: Sind im Kampf um die Hersteller-WM wieder voll dabei

Toyota hat seine Hoffnungen auf den Herstellertitel in der WRC zwei Läufe vor Schluss mit dem Doppelsieg bei der Rallye Chile neu belebt

Jari-Matti Latvala, Chef von Toyota Gazoo Racing in der Rallye-Weltmeisterschaft, sagt, es sei eine "große Erleichterung" für sein Team, nach der dominanten Vorstellung bei der Rallye Chile wieder im Kampf um den Herstellertitel dabei zu sein.

Latvala hatte die Titelhoffnungen des Teams nach der Rallye Akropolis in Griechenland schon fast abgeschrieben, da Toyota bei drei verbleibenden Läufen der Saison 35 Punkte Rückstand hatte.

Doch Toyota lieferte in Chile die perfekte Antwort, indem Kalle Rovanperä vor seinem Teamkollegen Elfyn Evans einen Doppelsieg für die Marke einfuhr. Sebastian Ogier führte Toyota in der Super Sunday-Wertung zu einem Dreifachsieg, und mit dem Sieg auf der Powerstage machte er einen großen Teil des Rückstands auf seinen Rivalen Hyundai wett.

Diese Punkteausbeute hat den Vorsprung von Hyundai vor der Zentraleuropa-Rallye im Oktober und dem Saisonfinale in Japan auf 17 Punkte reduziert. Für Toyota ist damit die Hoffnung auf den vierten Herstellertitel in Folge wieder aufgelebt.

"Nach den zwei verheerenden Sonntagen vor der Rallye Chile war der Druck ziemlich groß, aber mit diesem Ergebnis und der maximalen Punktzahl in Chile mit dem Rallye-Sieg, den Super-Sonntagspunkten und der Powerstage sind wir wieder im Kampf um den Herstellertitel dabei", sagt Latvala.

"Es ist eine große Erleichterung für uns und für die japanische Seite [des Teams], dass wir noch eine Chance haben."

Der Sieg in Chile war für Rovanperä der vierte Sieg in seiner Teilsaison, nachdem er bereits in Kenia, Polen und Lettland triumphiert hatte.

Der Erfolg an diesem Wochenende war jedoch kein Selbstläufer für den Finnen, der auf den Freitagsetappen nicht richtig auf Tempo kam, bevor er sich am Samstagnachmittag bei dichtem Nebel und Regen an die Spitze setzte.

"Ich hatte am Freitag sehr zu kämpfen, da ich mich im Auto nicht so wohl fühlte. Das war eine große Herausforderung, aber wir sind ohne große Fehler durchgekommen und haben danach versucht, uns wieder zu steigern", sagt Rovanperä.

"Das gelang uns vor allem, als die Bedingungen schwierig wurden und wir im Vergleich zu den anderen große Abstände herausfahren konnten. Ich bin wirklich zufrieden damit, wie alles gelaufen ist, und es sind gute Punkte für das Team, was wichtig für die Teamwertung ist."

"Jetzt haben wir sie [Hyundai] ziemlich eingeholt und alles ist wieder offen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ogier nach Pechsträhne in Portugal

"Schwer zu akzeptieren"

Sebastien Ogier trauert dem sicher geglaubten Sieg bei der WRC-Rallye in Portugal hinterher - Dennoch sieht er auch viel Positives

ARC, Vipavska Dolina: Bericht Nothdurfter

Löwen-Anteil am Spaß

Am zweiten Mai-Wochenende gönnte sich Alfons Nothdurfter einen weiteren vergnüglichen Rallye-Ausflug, der ihn nach Slowenien führte....

Alpenfahrt Revival: Programm

Wochenende: Drittes Alpenfahrt Revival

40 Teilnehmer darunter Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist kämpfen um Sekunden - Melk mit Wachauring steht im Mittelpunkt, Strecke führt über rund 430 Gesamtkilometer

Mitropa Rally Cup: Rally Velenje

Start-Ziel-Sieg für Kößler/Hofmann

Manuel Kößler/Benedikt Hofmann gewinnen in ihrem Hyundai i20 R5 die Mitropa Rally Cup (MRC) Wertung bei der 41. TIKI Rally Velenje. Die Italiener Alessandro Pulz/Stefano Ierman stehen im Ford Sierra RS Cosworth ganz oben auf dem Podium in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ERC, Skandinavien: Bericht

Beide Youngsters mit Podestpotential

Bei der Skandinavien Rallye konnten Maximilian Lichtenegger in der ERC3 und auch ERC4-Debütant Marcel Neulinger in ihren Kategorien mit Top3-Zeiten künftiges Podestpotential andeuten. Die Rallye gewann der Finne Heikkilä vor Martins Sesks.

AARC, Vipavska Dolina: Bericht

Ungarische Festspiele in Slowenien!

24 Teams von AARC & AART waren angesagt, doch leider mussten der AARC-Vorjahrsieger Niki Schelle und auch die Italiener Cepek/Colja aus gesundheitlichen Gründen ihren Start absagen