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Toyota nach Rallye Chile Toyotas totale Dominanz in Chile hat die Karten in der Hersteller-WM neu gemischt
Motorsport Images

Toyota: Sind im Kampf um die Hersteller-WM wieder voll dabei

Toyota hat seine Hoffnungen auf den Herstellertitel in der WRC zwei Läufe vor Schluss mit dem Doppelsieg bei der Rallye Chile neu belebt

Jari-Matti Latvala, Chef von Toyota Gazoo Racing in der Rallye-Weltmeisterschaft, sagt, es sei eine "große Erleichterung" für sein Team, nach der dominanten Vorstellung bei der Rallye Chile wieder im Kampf um den Herstellertitel dabei zu sein.

Latvala hatte die Titelhoffnungen des Teams nach der Rallye Akropolis in Griechenland schon fast abgeschrieben, da Toyota bei drei verbleibenden Läufen der Saison 35 Punkte Rückstand hatte.

Doch Toyota lieferte in Chile die perfekte Antwort, indem Kalle Rovanperä vor seinem Teamkollegen Elfyn Evans einen Doppelsieg für die Marke einfuhr. Sebastian Ogier führte Toyota in der Super Sunday-Wertung zu einem Dreifachsieg, und mit dem Sieg auf der Powerstage machte er einen großen Teil des Rückstands auf seinen Rivalen Hyundai wett.

Diese Punkteausbeute hat den Vorsprung von Hyundai vor der Zentraleuropa-Rallye im Oktober und dem Saisonfinale in Japan auf 17 Punkte reduziert. Für Toyota ist damit die Hoffnung auf den vierten Herstellertitel in Folge wieder aufgelebt.

"Nach den zwei verheerenden Sonntagen vor der Rallye Chile war der Druck ziemlich groß, aber mit diesem Ergebnis und der maximalen Punktzahl in Chile mit dem Rallye-Sieg, den Super-Sonntagspunkten und der Powerstage sind wir wieder im Kampf um den Herstellertitel dabei", sagt Latvala.

"Es ist eine große Erleichterung für uns und für die japanische Seite [des Teams], dass wir noch eine Chance haben."

Der Sieg in Chile war für Rovanperä der vierte Sieg in seiner Teilsaison, nachdem er bereits in Kenia, Polen und Lettland triumphiert hatte.

Der Erfolg an diesem Wochenende war jedoch kein Selbstläufer für den Finnen, der auf den Freitagsetappen nicht richtig auf Tempo kam, bevor er sich am Samstagnachmittag bei dichtem Nebel und Regen an die Spitze setzte.

"Ich hatte am Freitag sehr zu kämpfen, da ich mich im Auto nicht so wohl fühlte. Das war eine große Herausforderung, aber wir sind ohne große Fehler durchgekommen und haben danach versucht, uns wieder zu steigern", sagt Rovanperä.

"Das gelang uns vor allem, als die Bedingungen schwierig wurden und wir im Vergleich zu den anderen große Abstände herausfahren konnten. Ich bin wirklich zufrieden damit, wie alles gelaufen ist, und es sind gute Punkte für das Team, was wichtig für die Teamwertung ist."

"Jetzt haben wir sie [Hyundai] ziemlich eingeholt und alles ist wieder offen."

Motorsport-Total.com

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