RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Hintergrund Andreas Mikkelsen kehrt nach vier Jahren zu Hyundai zurück
Motorsport Images

Andreas Mikkelsen lehnte Angebot für volle WRC-Saison mit M-Sport ab

Andreas Mikkelsen hätte die komplette WRC-Saison 2024 für M-Sport bestreiten können, entschied sich aber für ein Teilzeitprogramm bei Hyundai: Die Gründe

Eine komplette Saison in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) für M-Sport oder ein Teilzeitprogramm bei Hyundai: Vor dieser Wahl stand Andreas Mikkelsen im Vorfeld der WRC-Saison 2024. Und der Norweger entschied sich für die auf den ersten Blick sportlich weniger attraktive Option bei Hyundai, wo er sich das dritte Auto mit Esapekka Lappi und Dani Sordo teilen muss.

Mittelfristig glaubt Mikkelsen jedoch, die bessere Entscheidung getroffen zu haben. "Ich sehe hier [bei Hyundai] mehr Zukunft. Ich denke, Hyundai ist in der Rallye-WM wirklich gut aufgestellt", sagt Mikkelsen gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Ich würde sagen, Ford ist zur Hälfte dabei", schätzt der Norweger die Situation bei M-Sport ein. "Wir alle wissen, dass es Malcolm [Wilson, M-Sport-Boss] und sein Team sind. Er bekommt ein gewisses Budget von Ford, aber es ist schwer zu sagen, wie die Zukunft dort aussieht."

"Wir hätten ein volles Programm bei M-Sport haben können", verrät Mikkelsen. Doch er entschied sich dagegen und für Hyundai, wo ihn die Umstrukturierungen unter dem kürzlich zum Präsidenten von Hyundai Motorsport beförderten Cyril Abiteboul und hier vor allem die Verpflichtung von Francois-Xavier "FX" Demaison als Technischem Direktor überzeugten.

"Man muss über seine Optionen nachdenken, auch langfristig, und wenn man die Leute bei Hyundai mit Cyril und FX sieht, die ich von Volkswagen sehr gut kenne, dann sind das Leute, denen ich vertraue", sagt Mikkelsen. "Deshalb glaube ich, dass Hyundai nicht nur für dieses Jahr die beste Wahl für mich ist."

Mikkelsen war bereits von 2017 bis 2019 für Hyundai in der Rallye-WM unterwegs, verlor dann aber sein Cockpit im Werksteam des südkoreanischen Herstellers. Über den Umweg WRC2, wo Mikkelsen 2023 seinen zweiten Titel holte, kämpfte er sich nach vier Jahren wieder in die Königsklasse der WRC zurück.

"Für mich ist es ein Ein-Jahres-Vertrag, aber ich hoffe, dass es mehr sein kann, wenn ich gute Leistungen bringe. Ich denke, das wäre nur natürlich", sagt Mikkelsen, der bereits beim Saisonauftakt 2024 in Monte Carlo (25. bis 28. Januar) für Hyundai an den Start gehen wird.

"Das Schöne an der Monte ist, dass man dort nicht zu 100 Prozent mit dem Auto sein muss, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, weil es so viele andere Faktoren gibt", sagt Mikkelsen. "Ich bin froh, in Monte zu starten, auch wenn es sehr schwierig ist.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

EHRC Historic Rally Fafe: Vorschau Rosenberger

Als Kris Rosenberger auf den Hund kam...

Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz starten mit vielen Erinnerungen in Portugal. Mit dem Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif ist man bestens gerüstet. Schotter-Action auf den legendären, spektakulären WM-Sonderprüfungen von eins

MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Mitropa Rally Cup im Lavanttal

24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim zweiten Wertungslauf des Mitropa Rally Cup 2026 um die Punkte. Die Teilnehmer aus 5 Nationen fahren auf 14 Sonderprüfungen mit 149 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.