RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC-Kalender 2025 Die Rallye-Weltmeisterschaft trägt in der Saison 2025 insgesamt 14 Rallyes aus
M-Sport

WRC-Kalender 2025 mit 14 WM-Rallyes, darunter drei neue, präsentiert

Drei neue Events im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft 2025, der "traditionelle Rallyes perfekt mit aufregenden neuen Herausforderungen verbindet"

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hat ihren Rennkalender für die Saison 2025 herausgegeben. Dieser sieht 14 Rallyes vor, darunter drei neue. Es ist der längste Kalender seit der WRC-Saison 2008, als sogar 15 WM-Rallyes auf dem Programm standen.

Die drei Neuzugänge im WRC-Kalender 2025 sind: Kanaren-Rallye im April, Rallye Paraguay im August und Rallye Saudi-Arabien als neues Saisonfinale im November. Beim Großteil der übrigen Rallyes handelt es sich welche, die auch im Kalender der aktuellen Saison 2024 auftauchen. Die Rallye Kroatien hat für 2025 keine Berücksichtigung im WM-Kalender gefunden, ebenso wenig die Rallye Lettland, die 2024 ihr Debüt gefeiert hatte. Dafür kehrt die Rallye Estland zurück.

Auftakt der Rallye-WM 2025 wird vom 23. bis 26. Januar die traditionsreiche Rallye Monte Carlo sein. Es folgen die Rallye Schweden und die Safari-Rallye in Kenia, bevor vom 24. bis 27. April die Kanaren-Rallye auf der gleichnamigen spanischen Inselgruppe als erste der drei neuen Rallyes im Kalender steht. Die Asphaltrallye auf den Kanarischen Inseln ersetzt de facto die Kroatien-Rallye.

Im Anschluss an das WRC-Debüt auf den Kanarischen Inseln stehen die Rallye Portugal, die Rallye Italien auf Sardinien, die Akropolis-Rallye in Griechenland, die Rallye Estland und die Rallye Finnland an, bevor Ende August die Rallye Paraguay als zweite der drei neuen WM-Rallyes gefahren wird. Es handelt sich um eine Schotterrallye.

Nach der Rallye Paraguay folgen noch die Rallye Chile, die Rallye Zentraleuropa in Deutschland/Österreich/Tschechien, die Rallye Japan und Ende November die Rallye Saudi-Arabien. Mit dem neuen Saisonfinale in Saudi-Arabien kehrt die Region Naher Osten erstmals seit 2011 (damals Rallye Jordanien) in den WRC-Kalender zurück.

Jona Siebel, Geschäftsführer des WRC-Promoters, spricht mit Blick auf den 14 Rallyes umfassenden WRC-Kalender 2025 von einem "äußerst spannenden Kalender, der unsere traditionellen Rallyes perfekt mit drei aufregenden neuen Herausforderungen verbindet". Dass zwei der drei neuen WM-Rallyes außerhalb Europas liegen, das bezeichnet Siebel als "Unterstreichung der globalen Anziehungskraft unserer Meisterschaft".

FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem ergänzt: "Es ist fantastisch, einen so vollgepackten Veranstaltungskalender für die WRC-Saison 2025 zu sehen. Neben den klassischen Orten, die die Fans kennen und lieben, sorgt das Debüt neuer Rallyes in Spanien, Paraguay und Saudi-Arabien für noch mehr Spannung und spiegelt die globale Vielfalt der Teilnehmer und Rallye-Fans wider."

WRC-Kalender 2025

23.-26.01.: Monte Carlo
13.-16.02.: Schweden
20.-23.03.: Safari (Kenia)
24.-27.04.: Kanaren (Spanien)
15.-18.05.: Portugal
05.-08.06.: Sardinien (Italien)
26.-29.06.: Akropolis (Griechenland)
17.-20.07.: Estland
31.07.-03.08.: Finnland
28.-31.08.: Paraguay
11.-14.09.: Chile
16.-19.10.: Zentraleuropa (Deutschland/Österreich/Tschechien)
06.-09.11.: Japan
27.-30.11.: Saudi-Arabien

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“