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Rally Idrija: Bericht
Foto: Walter Illmer

Albert von Thurn und Taxis dem Sieg nahe

Rally Idrija: Nur 1,2 Sekunden fehlten Albert von Thurn und Taxis zum ersten Sieg, Teamchef Baumschlager auf Platz 3. Tolles Debüt von Maximilian Lichtenegger.

Noir Trawniczek

„Albert wird von Rallye zu Rallye immer schneller“, hat BRR-Teamchef Raimund Baumschlager seinen Fahrer heuer mehrmals gelobt. Zu Recht - denn Albert von Thurn und Taxis belegte heuer bei vier Rallyes einen Podiumsplatz, bei der Herbstrallye fehlten ihm auf Platz zwei nur noch 14,5 Sekunden auf den Sieger Hermann Neubauer.

Jetzt kam der Sohn der bekannten deutschen Adelsfamilie dem ersten Sieg noch näher: Bei der Rally Idrija fehlten ihm und Copilotin Jara Hain im BRR Skoda Fabia RS Rally2 nur noch winzige 1,2 Sekunden auf den 30-jährigen Dritten der Slowenischen Staatsmeisterschaft Marko Grossi. Und: Raimund Baumschlager und sein Copilot Thomas Zeltner konnten mit Platz drei (Rückstand 26,6 Sekunden) das gute Teamergebnis abrunden.

Baumschlager erklärt: „Es war wie erwartet eine wahnsinnig schwierige Rallye mit viel Nebel auf den sehr anspruchsvollen Sonderprüfungen. Umso größer war die Freude im Ziel. Zusammen mit Thomas und Albert & Jara auf dem Podium zu stehen war etwas Besonderes. Platz zwei und Platz drei ist ein toller Teamerfolg. Mit drei Podiumsplatzierungen bei vier Starts in der Saison 2024 war unsere Ausbeute groß, zusätzlich konnten wir auch die ORM-Trophy für uns entscheiden.“

ORF-Reporterlegende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein wird in den kommenden Tagen die geneigte Leserschaft mit einem großen zweiteiligen Beitrag zum 65. Geburtstag von Raimund Baumschlager erfreuen. Wir gratulieren.

Maximilian Lichtenegger: Erste Rallye auf Platz 14!

Mit Maximilian Lichtenegger hat der 20-jährige Sohn des Rallyepiloten Günther Lichtenegger (letzte Rallye 2019) ein großartiges Debüt gegeben. In einem von Waldherr Motor Sport eingesetzten Opel Corsa Rally4 konnte er bei seiner allerersten Rallye gleich einmal Platz 14 gesamt belegen. Dass er Bernhard Ettel als Copiloten wählte, zeugt von großer Ernsthaftigkeit.

Ettel zeigt sich gegenüber motorline.cc begeistert: „Maximilian hat ja keine sonstigen Motorsport-Erfahrungen, auf die er zurückgreifen könnte. Wir haben vor der Rallye getestet und ein Aufschrieb-Training absolviert. Er ist sehr wissbegierig und saugt alle Informationen auf. Jetzt werden wir die Rallye analysieren und uns überlegen, wie es im nächsten Jahr weitergeht.“

Die weiteren ÖsterreicherInnen: Enrico Windisch/Bianca Marina Stampfl belegten im Audi A1 Rally2-Kit Platz 19. Florian Knoll/Jakob Graf landeten im Renault Clio Sport auf Platz 31. Nicht ins Ziel kamen Martin Attwenger/Angelika Letz im WMS Opel Corsa Rally4.

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