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ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko
Foto: Christa Feichtner

Herbstrallye: Drifting Party

Die Herbstrallye gilt in österreichischen Rallye-Kreisen in besonderem Maß als Fest für Groß und Klein. Für Jung und Alt. Auch, was die Wettbewerbswagen und deren Motorisierung betrifft. Mario Wanko und Eva Kollmann setzen bei ihren Rallye-Starts beständig treu auf schlichte Lada-Power. Und erfreuen sich dabei stets all dessen, was den Spaß und das Erlebnis bei einer Rallye ausmacht. Vor Allem die Starts bei der Herbstrallye waren dabei immer sehr erfüllend. Darauf bestehen auch in diesem Jahr sehr gute Aussichten.

Zwar sind die Rallye-Aktivitäten von Mario Wanko immer sehr nach dem Prinzip „Low Budget“ gelaufen, die Bemühung um gute Fahr-Leistung und bleibende Eindrücke war jedoch immer da. Zusammen mit Eva Kollmann hat er schon einige sportliche Kraftproben erfolgreich bestehen können, die einige Male auch ein starkes Durchhaltevermögen gefordert haben. Ebenso beeindruckend standhaft zeigte sich dabei der von Martin Grubers Team RTG geliehene Lada 2107.

In diesem Jahr war das Programm zusätzlich reduziert, was die Anzahl der Rallye-Starts betrifft. Um sich warm zu halten, konnte immerhin die Samstages-Etappe der ET König Rallye powered by Erdbau Peter Hopf genützt werden, die für eingeschriebene Teilnehmer der Austrian Rallye Challenge mit entsprechenden Punkten belohnt wurde. Überdies erforderte ein Getriebeschaden während einer Testfahrt einen etwas größeren technischen Eingriff. Für die letzte österreichische Saison-Rallye, die in Sachen des hochkarätigen Wettbewerbes wirklich alle Stücke spielt, wurden natürlich mit besonderer Sorgfalt alle nötigen Vorbereitungsarbeiten getroffen. Auch aus persönlicher Sicht ist die Herbstrallye schließlich für Mario Wanko ein Highlight der Extraklasse: Sein Wohnort wie auch der Start- und Zielort der Veranstaltung tragen den selben Namen.

Daß die Herbstrallye unter den einschlägigen Sport-Events in Mitteleuropa sowohl unter Sportlern wie auch bei den Zusehern ein besonders hohes Ansehen genießt, kommt noch als zusätzlicher Anreiz dazu. Auch für Vertreter der etwas „kleineren“, schwächer motorisierten Fahrzeug-Kategorien eine willkommene Gelegenheit, sich ins Rampenlicht zu stellen. Die gute gemeinsame Erfahrung – immerhin sind Mario Wanko und Eva Kollmann bisher schon sechs Rallyes miteinander gefahren – und die Streckenkenntnis könnten eine wertvolle Grundlage sein, um das eine oder andere stärker motorisierte Konkurrenz-Fahrzeug ein wenig zu fordern. Wobei die Chancen sicher auch vom Wetter abhängen werden. Im Sinne eines Besucher-freundlichen Freiland-Ereignisses wird dennoch auf einen Waldviertler Herbsttag mit spätsommerlicher Atmosphäre gehofft.

Ein wenig ist jede Rallye immer auch ein Test- und Trainingslauf für bevorstehende Aktivitäten, und es ist sicher damit zu rechnen, daß für Mario Wanko wieder Zeitperioden mit häufigeren Einsätzen kommen werden. Martin Gruber und sein Team haben in jedem Fall die bestmöglichen Vorkehrungen getroffen, damit die Herbstrallye auch dieses Mal wieder für alle Beteiligte mit gutem Erfolg abgeschlossen werden kann. Und der Weg dorthin auch keine „leeren Kilometer“ sind, was den Genuß und die innere Erfüllung betrifft.

Unterstützt wurde und wird Mario Wanko dabei auch von seiner Familie, der ebenso Dank gebührt wie seinen Sponsoren. Ebenso hervorzuheben ist natürlich die großartige Leistung des Veranstalterteams, die auch in diesem Jahr wieder dafür sorgen wird, daß die Herbstrallye als geschichtsträchtig in Erinnerung bleiben wird. Tradition im bestens Sinn des Wortes eben.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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