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ARC, Herbstrallye: Vorschau Blei
Foto: Jürgen Blei privat

Herbstrallye: Alte Heimat – neues Glück?

Wie schon in den vergangenen Jahren, wird die Herbstrallye im Waldviertel auch in diesem Jahr ein prachtvolles Highlight im österreichischen Rallye-Kalender darstellen. Zu den ortsansässigen Stars gehören die Brüder Jürgen und Franz Blei, die es sich ebenfalls zur Tradition gemacht haben, den vielbeachteten Bewerb durch ihre Teilnahme zu bereichern. Sie blicken der Auseinandersetzung auf der Strecke mit gespannter Erwartung entgegen, für die sie einmal mehr ihren Opel Astra GSi 16V nützen werden.

Es steht wieder einmal der Moment kurz bevor, wo mit der Herbstrallye ein krönender sportlicher Saisonabschluß eröffnet wird, was auch eine willkommene Gelegenheit für ortsansässige Aktive mit „Benzin im Blut“ ist, vor zahlreich versammeltem Publikum das Beste zu geben. In der Tat ist das Finale der Austrian Rallye Challenge auch in diesem Jahr wieder ein Sammelpunkt für Attraktionen von A bis Z, was nicht zuletzt das Erscheinen von einem der weltweit erfolgreichsten Rallyesportler der Geschichte unterstreicht. Wie auch von zwei national führenden Szene-Größen der vergangenen Jahrzehnte. Aber nicht nur für die ganz Bekannten und Berühmten geht es um viel Ehre, auch der verhältnismäßig „kleine Garten“ der unmittelbaren Region hat seine Stars. Wobei Jürgen Blei seine persönliche Verbundenheit mit dem Rallyesport nicht nur mit immer wiederkehrenden Aktivitäten als Fahrer zeigt, er ist auch als Vorsitzender des MSC Thayaland eine anerkannte gestaltende Kraft.

Für den 11. Oktober ist wieder einmal Dienst hinterm Lenkrad angesagt. Zwei Rallye-Starts hat der Brandschutz-Spezialist in diesem Jahr bereits unternommen, mit unterschiedlichen Erfolgen. Während der Start bei der traditionellen Osterrallye Tiefenbach in Bayern mit einer guten Mittelfeld-Platzierung noch relativ erfolgreich verlaufen ist, wurde ein mögliches gutes Ergebnis bei der Rallye Radou?ská durch einen doppelten Halbwellenbruch nachhaltig vereitelt. Umso intensiver sind die Bemühungen, bei der Heim-Rallye möglichst viel an guten Chancen zu nützen. So wurden einmal mehr auch große Anstrengungen in die technische Vorarbeit gelegt. Wie gewohnt dient der Opel Astra GSi 16V in strahlendem Gelb als Wettbewerbs-Basis.

Nach den beiden diesjährigen Starts mit dem Club-Kollegen Benjamin Lamprecht sowie mit Sabrina Knödlseder aus Deutschland wird nun wieder einmal Jürgens älterer Bruder Franz die Arbeit als Beifahrer aufnehmen. Gemeinsam haben sie schon einige gute Ergebnisse schaffen können, was natürlich auch für die bei Besuchern wie unter Teilnehmern gleichermaßen beliebte Heim-Rallye beabsichtigt ist. Auch wenn in diesem Jahr wertungstechnische Erwägungen keine Rolle spielen – oder gerade deswegen. Und doch blicken die Brüder gespannt auf den bevorstehenden Einsatz, und auf eine eventuell interessante Klassenkonkurrenz.

Dort sind die Gegner vornehmlich im eigenen Club zu suchen. Einer von ihnen ist Michael Franz, der in den vergangenen Jahren bei fallweisen Starts mit dem VW Golf III Kitcar öfter durch schnelles Tempo aufgefallen ist, aber auch Jürgen Strondl ist mit dem Peugeot 207 RC ein nicht zu unterschätzender Mitbewerber. Der wohl aussichtsreichste Anwärter auf die Klassenführung kommt mit Peter Klamminger und seinem VW Golf IV Kitcar aus der Steiermark. Die Rallye ist als freudiges finales Saison-Erlebnis ohne direkten Erfolgszwang gedacht, aber es soll auch jede sich bietende Gelegenheit für eine ansehnliche Platzierung eifrig genützt werden.

Auf eine sehenswerte sportliche Auseinandersetzung, die der Tradition des Waldviertels in vollem Umfang gerecht wird, freuen sich sowohl Besucher als auch Teilnehmer. Dafür wird die Herbstrallye in diesem Jahr mehr denn je höchsten Ansprüchen gerecht werden. Hier dabei sein zu dürfen, ist auch für Jürgen und Franz Blei eine Ehre der besonderen Art.

Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.

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