RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Jännerrallye erst wieder 2028
Foto: Michael Jurtin

Ein Jahr Pause für den Rallyeklassiker im Mühlviertel

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

Malerische Bilder aus dem winterlichen Mühlviertel, Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher aus halb Europa und einmal mehr ein enormer Zusammenhalt hinter den Kulissen – die vergangene 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER hat eindrucksvoll gezeigt, was diese Veranstaltung seit Jahrzehnten so besonders macht.

Auf dem Weg zur 40. Ausgabe wird die Jännerrallye im Jahr 2027 bewusst eine Pause einlegen. Eine Entscheidung, die gut überlegt ist und mehrere Gründe hat. „Die Jännerrallye lebt vom Engagement unzähliger Freiwilliger, die Jahr für Jahr gemeinsam ein Großevent auf die Beine stellen. Deshalb ist es wichtig, uns mit der Pause 2027 einmal Zeit für ein Regrouping zu geben“, erklärt Christian Birklbauer, Obmann des organisierenden Rallye Club Mühlviertel. „Die Pause hilft uns, für das 40. Jubiläum mit voller Motivation bereit zu sein.“

Die Terminsituation rund um den 6. Jänner spricht für diese Entscheidung: Der Feiertag „Heilige Drei Könige“ fällt 2027 auf einen Mittwoch. Am Wochenende davor würde die Ausrichtung über den Jahreswechsel gehen. Das darauffolgende Wochenende liegt außerhalb der Schulferien – ein entscheidender Faktor, da das Messegelände und der Busbahnhof am Stifterplatz nur in den Ferien als Fahrerlager genutzt werden können und auch die Verfügbarkeit vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer davon abhängt. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es nicht möglich, einen Termin zu finden, der den Anforderungen aller beteiligten Partner und Organisationen gleichermaßen gerecht wird – gerade mit Blick auf eine würdige 40. Jubiläumsausgabe.

Die Jännerrallye ist dank ihrer tollen Vergangenheit längst mehr als nur eine Motorsportveranstaltung. Sie sorgt für eine hohe Wertschöpfung in der Region und enorme mediale Reichweite in ganz Europa. Dabei entstehen wichtige wirtschaftliche und touristische Impulse für den Bezirk Freistadt und das gesamte Mühlviertel. Außerdem hat die vergangene Veranstaltung einmal mehr deutlich gemacht, mit wieviel Freude, Professionalität und Zusammenhalt die Rallye von den vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern getragen wird. Feuerwehren, Vereine, Gemeinden, Betriebe und hunderte Freiwillige zeigen seit Jahrzehnten gemeinsam, was in der Region möglich ist, wenn alle zusammenhelfen.

Alle diese Punkte wurden im Organisationsteam des Rallye Club Mühlviertel und mit vielen Partnern und Institutionen intensiv besprochen und führten zur abschließenden Meinungsbildung, im Jahr 2027 zu pausieren und die 40. Auflage der Jännerrallye von Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, durchzuführen. Lange Schulferien und ein Donnerstag-Feiertag geben den Verantwortlichen viel Spielraum für ein attraktives Programm, um die Geschichte der Jännerrallye bestmöglich weiterzuführen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg