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Lavanttal-Rallye: Bericht ORM2
Foto: Harald Illmer

Deutsch-Dänische Festspiele: Gassner jr. erneut unschlagbar!

Zum dritten Lauf der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft versammelte sich auch in der ORM2 ein äußerst attraktives, großes Starterfeld, diesmal im Kärntner Lavanttal. Auf den traditionsreichen Sonderprüfungen rund um die Bezirkshauptstadt Wolfsberg bekam der bisherige Saison-Doppelsieger Hermann Gassner Jr. zwar zusätzliche, starke Konkurrenz aus Dänemark, am Ende jubelte der Deutsche Renault Clio Rally3 Pilot aber einmal mehr.

20 ORM2-Teams rollten am Freitagmittag über die Startrampe im Lavanttal, 157,79 Kilometer Sonderprüfungsstrecken lagen zu diesem Zeitpunkt vor dem bunt gemischten Starterfeld, das dieses Mal durch einige italienische Starter, vor allem aber durch ein besonders flottes Duo aus Dänemark aufgewertet wurde: Jacob Leutenberger Madsen/Line Surland Nedergaard setzten bei ihrem Lavanttal-Auftritt auf das gleiche Fahrzeug wie der bisherige Saison-Dominator Hermann Gassner Jr. (dieses Mal wieder mit Ursula Mayrhofer an seiner Seite).

Und tatsächlich konnte der Däne bei seinem Lavanttal-Debüt mit Gassner Jr. anfangs noch mithalten, auf SP3 fuhr er sogar gleich seine erste Bestzeit. Insgesamt hatte Hermann Gassner Jr. das Heft aber dennoch fest in der Hand, die Nachtruhe verbrachte er bereits mit komfortablen 29,9 Sekunden Vorsprung auf Madsen. Und auch am Samstag, als Gassner Jr. mit Differentialproblemen an der Hinterachse seines Renault Clio Rally3 zu kämpfen hatte, änderte sich das Bild kaum, wenngleich dem Dänen noch die eine oder andere SP-Bestzeit gelang. Nach 13 Sonderprüfungen war es aber mit einem Vorsprung von 1:30,5 Minuten erneut ein komfortabler ORM2-Sieg für Gassner Jr./Mayrhofer.

Platz drei ging ebenfalls an die Familie Gassner: Papa Hermann Gassner nebst Co Karin Thannhäuser fixierte diesen in seinem Mitsubishi Lancer EVO X, vor seinen deutschen Landsleuten Florian Auer/Elke Irlacher (Mitsubishi Lancer EVO VIII). Erst auf Platz fünf folgte dann das beste österreichische Team Peter Hopf und Stefan Heiland mit ihrem Skoda Fabia Proto. Andreas Schart/Stefan Freidl (Mitsubishi Lancer EVO IX) wurden Sechste, und auch die Plätze sieben und acht wurden von je einem heimischen Team belegt, beide in einem Ford Fiesta ST: Max Maier/Ben Maier sowie Stefan Müller/Roland Matusch. Auf Rang neun und zehn klassierten sich die schnellsten italienischen ORM2-Teams: Frederico Laurencich/Alberto Mlakar (Peugeot 106) und Nicola Graziadei/Michael Parisotto (Citroen Saxo VTS).

Während Publikumsliebling Günter Knobloch aufgrund von beruflichen Verpflichtungen mit seinem Porsche 911 GT3 erst gar nicht ins Lavanttal gereist war, hatte einer der stärksten heimischen Vertreter der ORM2 leider Pech: Christoph Zellhofer musste seinen Suzuki Swift ZMX vorzeitig abstellen und ohne Punkte die Heimreise aus dem Lavanttal antreten. Eine neue Chance gibt’s für alle ORM2-Teams am 30. & 31. Mai 2025 bei der ET König Rallye powered by Erdbau Peter Hopf im Murtal rund um Judenburg.

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