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Mühlstein Rallye: Bericht AARC
Foto: Harald Illmer

Ausfallsorgie bei Mühlstein Rallye!

AART-4WD: Ausfall des Favoriten und Führenden der Zwischenwertung! AARC-2WD: Doppelsieg für Tschechien – Ausfallorgie der heimischen Eliten.

AART-4WD: Ausfall des Favoriten und Führenden der Zwischenwertung!
Gleich bei der dritten Sonderprüfung erwischte es die Führenden der AART- Zwischenwertung Tibor Érdi Jun. & István Kerék. Nachdem die beiden Ungarn von Beginn an mit ihrem historischen Ford Sierra Cosworth zeigten, dass sie mit den wesentlich moderneren Rally2 Fahrzeugen mithalten können und sogar eine vierte Gesamtzeit in den Asphalt gebrannt haben, mussten sie leider wegen eines Leistungsverlustes ihren Ford Sierra Cosworth 4X4 abstellen.

Peter Hopf & Stefan Heiland haben mit ihrem Ford Fiesta Rally2 dann ohne großen Druck von hinten einen ungefährdeten Sieg in der AART eingefahren. Die beiden Steirer sind sogar als Zweite der gesamten Rallye über die Ziellinie gerollt. Die beiden deutschen Neueinsteiger Florian Auer & Elke Irlacher holten sich mit ihrem fabrikneuen Ford Fiesta Rally3 den zweiten Platz am AARC-Stockerl, was in Anbetracht des ersten Einsatzes mit ihrem neuen Fahrzeug eine besondere Leistung ist und die Österreicher Markus Steinbock & Harald Bachmayer (Hyundai i20) kamen als Dritte, vor ihren beiden Landsleuten Eugen Friedl & Helmut Aigner (Ford Fiesta Proto) ins Ziel nach Schwertberg.

Damit kommen Steinbock/Bachmayer als Führende der AARC-Zwischenwertung mit 163 Punkten zur „Toyota KEUSCH-Grasl-Rallye“. Diesmal allerding als Gejagte, denn Érdi/Kerék liegen mit 141 Punkten als Zweite dicht dahinter und werden in Horn sicher einen Großangriff starten, um beim Finale in Dobersberg doch noch den Gesamtsieg einzufahren.

Als Drittplatzierte der Zwischenwertung mit 115 Punkten werden Friedl/Aigner in Horn versuchen ihren Podiumsplatz gegen Hopf/Heiland zu verteidigen. Ein schwieriges Unterfangen, denn Peter Hopf kommt mit seinem Rally2 Fiesta immer besser zurecht und wenn seine Erfolgswelle so weiter geht, dann ist er ein ernster Anwärter für das Dritte AART-Podium. Für Spannung ist also bis ins Finale in Dobersberg gesorgt.

AARC-2WD: Doppelsieg für Tschechien – Ausfallorgie der heimischen Eliten.
In der Zweiradwertung sind von 11 gestarteten Teams gleich mal 6 Teams ausgefallen. Fast alle Dramen spielten sich in der SP 6 ab, wodurch auch die SP7 mit 20 Minuten Verspätung gestartet werden musste.

Die tschechischen Paarungen Thomas Vecerka & Martin Zigler feierten einen grandiosen AARC-Sieg vor ihren beiden Landsleuten und Rally4 Piloten Thomas Stuksa & Ondrej Novak. Vecerka/Zigler belegen nun mit 187 Punkten den zweiten Platz in der AARC-Zwischenwertung hinter den führenden Italienern Mlakar/Delbello, die seit der Rally Citta di Noale mit 195 Pkt. die Führung im AARC übernommen haben.

Thomas Regner & Nadine Kellner, die in Schwertberg die Führung in der AARC erkämpfen wollten, haben ihren Peugeot 208 Rally4 abgerollt und sind durch diesen Ausfall nun vom zweiten Rang der Zwischenwertung auf den vierten Platz mit 154 Pkt. hinter den Drittplatzierten Janos Szilagyi (155Pk.) zurückgefallen und wenn Szilagyi nun doch zu den letzten beiden Rallyes nach Österreich kommt, dann könnte es in Dobersberg extrem spannend werden.

Die Italiener Alessandro Prodorutti & Maurizio Lazzer konnten mit ihrem Renault Clio Rally5 den dritten Platz einfahren. Sie liegen nun mit 141 Pkt. am 5 Platz hinter Regner/Kellner und haben damit auch ihren Anspruch auf ein AARC-Podium angemeldet.
Stefan Kellner & Michael Wegscheider holten sich mit dem schwächeren Citroen C2R2 den
4. Platz vor den beiden ungarischen Rally 4 Piloten Robert & Viktoria Máté.

Ausfälle:
Neben Regner/Kellner sind auch G.Hopf/Knödelseder durch ein Bremsversagen einem Unfall zum Opfer gefallen und die Maier Brüder Max & Ben (Batterie), das Seat Ibiza Duo Brandner/Wallner (Benzinpumpe) und die Opel Astra Piloten Steinbrecher/Gassner sowie Crozzoli/Trentin haben wegen technischer Probleme keine Zielflagge gesehen.

Alles in Allem war die Mühlstein Rallye sportlich eine tolle Herausforderung für die 16 Teams des Alpe Adria Rally Clubs und durch die vielen Ausfälle sind die Punkteabstände der führenden Teams so knapp geworden, dass es bei der nächsten AARC-Rallye in Horn richtig spannend wird.

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