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ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Nach SP10
Foto: Harald Illmer

Ausfälle im Spitzenfeld - Lichtenegger auf Gesamtrang 3

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei

Mit dem entscheidenden Samstag geht die gestern so turbulente 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX heute zu Ende. Acht schwierige Prüfungen bilden dabei die Hürden für die noch im Bewerb stehenden Teams. Vier davon sind schon absolviert.

Wer freilich geglaubt hat, es geht heute weniger spektakulär im Lavanttal zu, der hat sich getäuscht. Mit einer Bestzeit auf der 14 Kilometer langen Prüfung Lading – Aichberg startete Michaael Lengauer (Skoda Fabia Rally2) heute in der Früh in die Rallye, machte dabei fünf Sekunden auf den führenden Simon Wagner im Hyundai i20 Rally2 gut. Der fünftplatzierte Pole Jaroslaw Koltun rutschte mit seinem Skoda Fabia Rally2 ins Out und gab damit offensichtlich das Startzeichen zu einem bunten Ausfallsreigen.

Schon auf der nächsten Prüfung, am Rundkurs Eitweg, folgten ihm weitere prominente Namen nach. Michael Lengauer beendete seine Aufholjagd an einem Baum, Philipp Kreisel (Toyota Yaris Rally2) die seine im Straßengraben. Und vorne hält Simon Wagner seinen nunmehr einzigen ernstzunehmenden Verfolger Hermann Neubauer (Toyota Yaris Rally2) auf Abstand, wenn auch nur um 10 Sekunden.

Nicht mehr im Bewerb ist auch der Niederösterreicher Daniel Mayer. Der Lavanttal-Debütant ist auf dem Weg zu einem überraschenden Podestplatz auf SP 9, Lading – Aichberg, ebenfalls durch einen Unfall ausgeschieden.

Womit sich hinter dem Führungsduo mit ihren Rally2-Boliden bereits die Rally3-Piloten aus der leistungsschwächeren ORM 2 breitmachen. So findet sich der als Racer-Ausnahmetalent gehandelte 21-jährige Kärntner Maximilian Lichtenegger im Renault Clio Rally3 schon auf dem momentanen dritten Gesamtrang wieder, bedrängt von seinen Klassen-Kollegen Günther Knobloch, Roland Stengg (beide ebenfalls Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX).

Alles im Griff hat in der TEC7 ORM 3 weiterhin der Oberösterreicher Marcel Neulinger (Lancia Ypsilon Rally4), wenngleich er in der Früh einen kleinen Rückschlag hinnehmen musste. An seinem selbst auferlegten Ziel, neben dem Sieg im Lavanttal dort auch alle Sonderprüfungen gewinnen zu wollen, ist er gescheitert. Auf der Prüfung Lading – Aichberg war sein oberösterreichischer Landsmann Lukas Dirnberger (Peugeot 208 Rally4) um eine Sekunde schneller.

In der TEC7 HRM liegt der Wiener Karl Wagner im Porsche 911 glasklar vor Horst Stürmer im Audi Quattro. Der gestern als Führender verunfallte Patrik Gaubinger konnte seinen Audi Quattro nicht reparieren und verzichtete deshalb heute auf einen Restart.

Am Nachmittag geht es mit vier weiteren Prüfungen in die endgültige Entscheidung bei der 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026.

Lavanttal Rallye 2026, Zwischenstand nach 10 von 14 Sonderprüfungen

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