TEC7 ORM Podcast: Kris Rosenberger | 15.10.2026
Der Rose Racer* im persönlichen Gespräch
Kris Rosenberger ist Gast der achten Ausgabe des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast - der Staatsmeister 1997 spricht offen über sein abwechslungsreiches, vielseitiges Leben und zeigt sich als eloquenter Mann von Welt…
Der 57-jährige Familienvater erzählt von der Kindheit auf einer Autobahn-Raststation, erklärt warum seine Lebensgefährtin Nicola Januschke-Bleicher und Langzeit-Copilot Sigi Schwarz besonders wichtige Wegbegleiter sind und vieles mehr…
„Ich bin auf der Raststation aufgewachsen - daher kam wahrscheinlich auch meine Liebe zu Autos“, erzählt Kris Rosenberger im Gespräch mit TEC7 ORM Rallye BackStage Host Noir Trawniczek.
Der Rallye Staatsmeister 1997 erzählt, wie er mit drei Jahren von Kanada nach Österreich übersiedelt ist und als Zehnjähriger sein Moped an der elterlichen Rosenberger-Raststation aufgetankt hat, mit dem er im Umfeld erste Aktivitäten vornahm.
Kris Rosenberger erzählt auch, wie er später als Jugendlicher mit dem Motorrad wild auf dem Hinterrad durch St. Pölten fuhr und ihn dann ein Polizist, ein gewisser Gottfried Kogler quasi von der Straße ins Rallyeauto brachte…
Sigi Schwarz und Nicola Januschke-Bleicher
Auch Beifahrerlegende Sigi Schwarz ist ein wesentlicher Faktor für den jungen, ungestümen Kris Rosenberger gewesen: „Davor hatte ich sechs Ausfälle in Folge, vier davon durch Unfall. Mit Sigi bin ich dann jede Rallye ins Ziel gekommen. Er hat einfach Ruhe ins Cockpit gebracht.“
Überhaupt sei Sigi Schwarz neben seiner Lebensgefährtin Nicola Januschke-Bleicher einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben gewesen. „Sigi ist ein total netter Kerl, der keiner Fliege etwas zu leide tut und er hat keine negativen Eigenschaften wie Aggression oder Bösartigkeit. Du verbringst viel Zeit mit deinem Beifahrer und mit Sigi war es immer schön.“
Mit seiner Lebensgefährtin Nicola Januschke-Bleicher habe es auch im Cockpit sofort gefunkt, sie sei von der ersten Mitfahrt an begeistert vom Rallyesport gewesen: „Nici hat tolle Eigenschaften als Copilotin….“
„Nach Tod des Vaters nur noch Hobby“
Kris Rosenberger verrät in dem Gespräch auch erstmals, dass seine vielversprechende Karriere (Staatsmeister 1997, internationale Einsätze 1998) mit dem frühen Tod seines Vaters im Jahr 1999 einen Wendepunkt erfuhr: „Als mein Vater verstorben ist, war meine Rallye-Karriere beendet. Denn ich musste nach Hause, ich musste den Betrieb übernehmen. Dann habe ich ein, zwei Saisonen ausgesetzt und als ich zurück kam, war es nur noch ein Hobby….“
Als sportliches Highlight bezeichnet er den achten Platz bei der Safari Rallye 1998, den Staatsmeistertitel 1997 und den Sieg bei der historischen Safari Rallye 2019.
Als schönsten Moment bezeichnet Kris neben der Geburt seiner Kinder jenen Erfolg bei der legendären Dakar Rallye, den er als Teamchef mit KTM erringen konnte.
Schotter-Europameisterschaft 2026: Nur Latvala ist schneller
Auch wenn er seine Motorsportaktivitäten als „Hobby“ bezeichnet, so feiert Kris Rosenberger auch heute noch Erfolge - etwa in der neuen Historischen Schotter Europameisterschaft, wo lediglich der Finne Jari Matti Latvala schneller ist.
Dort führt seine Copilotin und Lebensgefährtin Nicola Januschke-Bleicher die Tabelle an: „Ich glaube, dass Nici heuer Europameisterin wird - weil ja Latvala die Beifahrer gewechselt hat.“
TEC7 ORM: „Hoher Speed an der Spitze“
In der TEC7 ORM startete Rosenberger zuletzt bei der diesjährigen ET König Rallye mit Sigi Schwarz auf einem Lancia Ypsilon HF Rally2 und belegte den achten Gesamtrang. Dazu sagt er: „Es gefällt mir, mit den Jungs in Österreich mit zu fahren - aber ich habe bei dem Lancia-Einsatz gesehen, dass ich heute nicht mehr bereit bin, den hohen Speed an der Spitze mitzugehen.“
*Rose Racer nennt sich Kris Rosenberger im sozialen Medium Facebook.
Der TEC7 ORM Rallye BackStage-Podcast #8 - das persönliche Gespräch mit Kris Rosenberger— ist über folgende Plattformen abrufbar:
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