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ARC: Rally Nova Gorcia Gerald Rigler, Martin Roßgatterer, Mitsubishi Lancer Evo III, Rally Nova Gorcia, ARC 2014

Vorzeitiger Titelgewinn für Rigler

Die Aufholjagd nach frühen Problemen war erfolgreich: Gerald Rigler sicherte sich den Sieg in der ARC-Wertung und damit den Titel 2014.

Die Rallye in Slowenien stand Samstag Früh unter schlechten Vorzeichen, da es die Nacht durchgeregnet hatte und am Serviceplatz "Land unter!" herrschte. Trotz Allradantriebs hatte man Probleme den Serviceplatz, der auf einer Wiese gelegen war, zu verlassen. Die Rallyeleitung reagierte prompt und verschob den Start um eine Stunde.

Gerald Rigler und Co-Pilot Martin Roßgatterer hatten früh Pech, da kurz nach dem Start die Servolenkung durch einen Defekt an der Servopumpe ausfiel und man sich auch noch einen Reifenschaden zuzog. Somit musste man bis zum ersten Service große Zeiteinbußen hinnehmen und fand sich nach der 3. SP auf dem 22. Gesamtrang wieder. Die Mechaniker leisteten dann in der vorgegeben Servicezeit aber hervorragende Arbeit und konnten die Funktionstüchtigkeit des Evo 3 wieder vollständig herstellen. Nun konnte die Aufholjagd beginnen.

Die Bedingungen waren nicht die besten, da die Strecken teilweise sehr schlammig und von den vorherigen Fahrern ausgefahren waren. Das Wetter klarte jedoch auf, und es begann aufzutrocknen. Nach der 6. SP hatte sich das Team Rigler/Roßgatterer schon auf den 14. Gesamtplatz vorgearbeitet, auf der 8. SP konnte Werner/Thauerböck, dem zweiten Rigler-Racing–Team, die ARC-Führung abgerungen werden, und dem Sieg in der ARC-Wertung stand nichts mehr im Wege. Somit konnte letztendlich der elfte Rang in der Gesamtwertung der Rallye Nova Gorica und schon vorzeitig der ARC-Titel 2014 geholt werden.

Thomas Werner und Co-Pilot Andreas Thauerböck hatten bis auf drei Dreher keinerlei Probleme während der Veranstaltung und konnten die von ihnen als sehr anspruchsvoll, extrem kurvenreich, mit vielen Kuppen versehen bezeichnete Rallye mit Gesamtplatz 12 (und Platz 2 in der ARC-Wertung) abschließen. Nach dem erfolgreichen Ausgang dieser Rallye in Slowenien für beide Rigler-Racing-Crews sind die Strapazen der langen Anreise zu vernachlässigen – und Mitterkirchen hat nun seinen ersten ARC-Champion.

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