RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Niederbayern-Rallye

Zeltner dominierte nach Belieben

Die Zeltners hatten mit der Niederbayern-Rallye noch eine Rechnung offen, diese wurde mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg beglichen.

Fotos: db-rallyephoto

Vor zwei Jahren im Shakedown mit einem Motorschaden, im letzten Jahr mit einer defekten Antriebswelle ausgefallen, ließen die beiden bei der 2015er-Auflage dieses Highspeedfestivals in den bayerischen Wäldern nichts anbrennen. Von den zwölf Sonderprüfungen gingen elf Bestzeiten an das Team vom Sachsenring mit ihrem Porsche 997 GT3. Einzig Rainer Noller und Stefan Kopczyk konnten mit ihrem Porsche 997 GT3 das Tempo des amtierenden deutschen Rallyemeisters phasenweise mitgehen und belegten im Gesamtergebnis den zweiten Rang. Nur auf der neunten Sonderprüfung fuhren Noller/Kopczyk knapp vor den Zeltners Bestzeit.

Ruben Zeltner: "Tolle Prüfungen, wir konnten hier einiges in Sachen Fahrwerk testen, aber wir mussten auch unseren nächsten Einsatz bei der Ostsee, schon am kommenden Wochenende, im Auge behalten, wollten daher nicht unbedingt volles Risiko gehen und fuhren material- und reifenschonend." Trotzdem: Die beiden haben den vielen Fans optisch und akustisch eine tolle Show geboten.

Das Podest vervollständigte der Gesamtsieger des letzten Jahres, Jürgen Geist, diesmal mit Co-Pilot Sebastian Glatzel im BMW M3, gefolgt von Stefan Wild, ebenfalls mit einem BMW M3. In dieser BMW-Armada konnten lange Zeit auch Andreas Baier/Matthias Weber mit ihrem M3 mithalten, bevor sie sich spektakulär mit einem Überschlag auf SP 9 aus dem Geschehen verabschiedeten.

Gleiches galt für den Führenden der Austrian Rallye Challenge, Kurt Göttlicher, der sich auf SP 10, in einer für ihre Ausflüge berüchtigten Kurve, ebenfalls mit einem Überschlag von der Rallye abmeldete. Diese beiden Unfälle und alle weiteren Unfälle an diesem Wochenende gingen aber für die Fahrer durchwegs glimpflich aus.

Auf dem fünften Gesamtrang folgte dann schon das ungarische Team Fischer/Buna, das sich mit seinem Subaru Impreza vor dem Team Ulf und Nicole Linnbach auf einem weiteren Porsche GT3 platzieren konnte. Fischer/Buna waren damit das schnellste Team aus der Austrian Rallye Challenge.

Der siebente Gesamtrang ist ein tolles Ergebnis für Manuel Feuchtner/Anja Hechinger – die beiden waren damit schnellstes niederbayrisches Team; und, weil auch in der österreichischen ART-Wertung eingeschrieben, auch hier die Schnellsten. Bereits auf dem achten Gesamtrang folgten nach einer tollen Fahrt Raffael Sulzinger und Christina Kohl in einem Ford Fiesta R2.

Nach einem etwas verhaltenen Start am Freitag arbeitete sich der mit viel Applaus bedachte und großem Interesse verfolgte Behindertensportler Reini Sampl aus dem Lungau mit seinem tollen Audi TTS quattro sukzessive nach vorne und belegte letztlich den elften Gesamtrang.

Leider mit Motorprobleme ausgefallen: Anton Werner auf dem wunderschönen Audi quattro aus der historischen Klasse. Kurzfristig abgesagt hatten Waldviertel-Rallye-Sieger 2014, Christian Schuberth-Mrlik, mit dem Subaru Impreza und Markus Moufang wegen eines Unglücksfalls in der Familie.

Die Niederbayern-Rallye mit ihren zwölf Sonderprüfungen und rund 125 SP-Kilometern erwies sich wieder einmal als knallharte und sehr selektive Rallye, eine Ausfallquote von 56 Prozent spricht eine deutliche Sprache. Da durfte sich bei der Zielankunft jeder als Sieger fühlen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Niederbayern-Rallye

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.