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ARC: Niederbayern-Rallye

Defekt-Teufel schlug zu

Wolfgang Rehberger als Vierter der ARC-Wertung vorzeitig ausgeschieden - bis zur SP 8 war er auf Suzuki sehr gut unterwegs…

Foto: Zellhofer Motorsport

Bei der zur Austrian Rallye Challenge zählenden Niederbayern Rallye waren auch wieder Wolfgang Rehberger/ Vera Hinteramskogler auf dem Suzuki Swift S1600 unterwegs. Man wollte wenn möglich, nach dieser Rallye in Bayern die Führung in der ARC vom bisherigen Leader Kurt Göttlicher, übernehmen. Doch es kam leider anders als man sich das vorgestellt hatte.

Wohl lag man nach zwei Prüfungen des ersten Tages sehr aussichtsreich auf Gesamtrang 15 und war in der ARC-Wertung bereits an vierter Stelle. Auch der zweite Tag begann noch sehr verheißungsvoll, ein 19.ter Gesamtrang und weiterhin Platz 4 in der ARC Wertung mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den bisherigen ARC-Leader Kurt Göttlicher führten nach der Sonderprüfung 7 zu vorsichtigem Optimismus beim Einsatzteam von Zellhofer Motorsport.

Dann war aber plötzlich alles anders wie Wolfgang Rehberger sehr leidvoll feststellte: „ Auf der Verbindungsetappe zur SP 8 rollte der Wagen, der bis dorthin einwandfrei funktioniert hatte, plötzlich aus und blieb stehen. Wir versuchten noch den Wagen wieder klar zu bekommen, es war aber die Benzinpumpe die streikte, damit war die Rallye für uns leider zu Ende.“

Dabei hatte man sich auf diese Aufgabe in Niederbayern sehr gewissenhaft vorbereitet: „ Wir haben nach den Testfahrten ein ausgesprochen gutes Gefühl gehabt, wir haben eine perfekte Fahrwerkabstimmung gefunden und hatten auch in der Reifenauswahl ein glückliches Händchen bewiesen. Dadurch ist dieser Ausfall noch ärgerlicher für uns. Der einzige Trost war es, dass es heuer das erste Mal war, dass wir an der Technik gescheitert sind. Außerdem ist unser größter Konkurrent in der ARC-Gesamtwertung Kurt Göttlicher ebenfalls mit einem technischen Defekt an seinem Ford Sierra vorzeitig ausgeschieden. Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächste Aufgabe, unsere Form stimmt und da kann es nur aufwärts gehen,“ erklärte Rehberger optimistisch.

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