RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Jännerrallye 2020

Stürmische Saisoneröffnung für Stürmer

Die Rallyesaison in Österreich nimmt gerade erst ihren Anfang, die Jännerrallye brachte schon manche sportliche Auseinandersetzung.

Foto: Christa Feichtner; Text: Andreas Lugauer

Wenn es auch bei den etwas älteren Fahrzeugen stürmisch abgeht, dann liegt das nicht zuletzt am Einsatz von Horst Stürmer und Rene Zauner, deren Audi Coupé Quattro einmal mehr für einen fulminanten Sturm über vorzugsweise verschneite Strecken gerüstet ist.

Kurz nach dem Jahreswechsel wird bereits die Rallye-Saison 2020 eingeläutet: Ein Ereignis, dem das Audi-Team Horst Stürmer und Rene Zauner mit großer Freude entgegenblickt. Wie so oft in den vergangenen Jahren, ist es die klassische Jänner-Rallye, die den Anfang macht und wo bereits um Punkte in der österreichischen Rallye-Meisterschaft gerungen wird. Ein Höhepunkt für Aktive wie für Fans.

Traditionell kommen bei diesem Bewerb auch Teilnehmer mit etwas weniger PS bzw. mit einem höheren Leistungsgewicht auf ihre Rechnung, so sie den Umgang mit einem schnell bewegten Fahrzeug beherrschen, und das auch unter oftmals recht widrigen Bedingungen. Das Schneegestöber des vorangegangenen Jahres ist Vielen noch in frischer Erinnerung, und gerade in dieser Situation konnte man beobachten, wie Horst Stürmer und Rene Zauner über sich hinauswuchsen. Ein elfter Platz in der Gesamtwertung unterstreicht die gute Performance des Teams von Stürmer Motorsport mit aller Deutlichkeit.

Bei allem guten Fahrgefühl ist Horst Stürmer aber auch bekannt für seinen enorm spektakulären Fahrstil, der die Fans vergessen läßt, daß sich der Leistungslevel des eingesetzten Audi Coupé Quattro unterhalb von 200 PS befindet. Hier hat sich Horst sehr viel von Christof Klausner abgeschaut, der gesondert in Erscheinung treten wird. So weit möglich, wurde der Audi optimal für den Wettbewerbseinsatz vorbereitet, einer Neuauflage des traditionellen Driftvergnügens steht nichts im Wege. Ob es auch zu einer Wiederholung der tollen sportlichen Vorstellung von 2019 oder auch von 2015 kommen wird, wo Horst Stürmer inoffiziell den zehnten Gesamtrang geschafft hat, wird vor Allem von den Wetterbedingungen abhängen. Je mehr Schnee, umso höher die Chancen.

Das weitere Saisonprogramm von Horst Stürmer und Rene Zauner wird, wie in den letzten Jahren praktiziert, auf ausgesuchte Veranstaltungen mit hohem Spaßfaktor ausgelegt sein. Ein Start bei der Lavanttal-Rallye gilt als so gut wie sicher, denn auch die langen Bergabfahrten liegen den Oberösterreichern. Wie es danach weitergehen wird, wird mehr oder minder spontan entschieden.

Fazit: Es macht auf jeden Fall Sinn, auf das in den traditionellen Audi-Werksfarben lackierte Coupé-Quattro mit der Kremstaler Nummer zu achten.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Jännerrallye 2020

Weitere Artikel:

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

Mitropa Cup: Vorschau Rally Porec

24 MRC-Teams bei 27. Rally Porec

Erst zum zweiten Mal im Meisterschaftskalender vertreten, gehen 24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) bei der Rally Porec in Kroatien an den Start.

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai