RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Wo startet die WRC im Jahr 2022? Wo wird die WRC im Jahr 2022 gastieren? Es gibt mehrere Optionen!
Motorsport Images

Sechs Bieter für vier freie Plätze: Wo startet die WRC im Jahr 2022?

Sechs potenzielle Austragungsorte haben sich für die vier vakanten Plätze im WRC-Kalender 2022 beworben - Doch wo wird es die Rallye-WM letztlich hinziehen?

Laut Yves Matton, dem Rallye-Direktor beim Automobil-Weltverband (FIA), gibt es insgesamt sechs Bewerbungen für die vier freien Plätze im Kalender der Rallye-WM (WRC) 2022. Dazu gehört auch Großbritannien, doch ob es die Meisterschaft zurück auf die Insel zieht, steht noch nicht fest. Laut Matton wird sich die FIA alle Optionen genau anschauen und dann eine Entscheidung treffen.

"Der Nordirische Promoter arbeitet wirklich hart daran, ein Teil des Kalenders zu werden", so Matton gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Ich kann aber nicht sagen, wie das ausgehen wird, da es ein laufender Prozess mit dem Promoter ist. Wir würden gerne eine Rallye in Großbritannien austragen. Das Wo ist dabei kein Problem und wir würden gerne wieder nach Irland zurückkehren."

Ein Traum von Matton ist, zusammen mit der WRC jedes Jahr Großbritannien zu besuchen, die Rallye aber jeweils an anderen Orten auszutragen. So würde es auf der Insel jährlich einen Event geben, der gleichzeitig viel Abwechslung bringt. Doch vor September wird es wohl keine Entscheidung geben, welche Bewerber den Zuschlag für die Saison 2022 bekommen, da sich die FIA alle Unterlagen noch genau anschauen möchte.

"Natürlich wollten wir den Kalender im Juni bekanntgeben und ich danke den Promotern für die harte Arbeit, denn so konnten wir zumindest das halbe Programm zeigen", so Matton weiter. "Wir sind jetzt deshalb auch soweit, die restlichen Verträge für die anderen Events zu finalisieren." Dabei spielt die Coronavirus-Pandemie noch immer eine große Rolle, da noch nicht klar ist, ob alle Reiseeinschränkungen im Jahr 2022 wieder aufgehoben werden.

Deshalb haben sich die FIA, WRC und Promoter den September als Ziel gesetzt, um den kompletten Kalender für die Saison 2022 zu präsentieren. Es ist aber bereits bekannt, dass die Events in Kroatien, Finland und Belgien kommendes Jahr voraussichtlich nicht Teil des Kalenders sein werden, da sie im Jahr 2021 stattfinden. Jedoch kann es aufgrund der Pandemie weiterhin zu kurzfristigen Änderungen kommen.

Laut Matton erwägt die WRC auch wieder Rennen in Neuseeland, jedoch ist noch nicht klar, ob die aktuell geltenden Regeln im Land die Durchführung einer Rallye zulässt. "Wir würden gerne wieder in Neuseeland starten, weil das Land ein Teil der DNS der Meisterschaft ist und ich hoffe, dass wir 2022 wieder dorthin zurückkehren können."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

Erstmals seit 2012 startet Manfred Stohl wieder bei einer heimischen Rallye - Noir Trawniczek blickt zurück auf seine erste Begegnung mit einem der großen Charakterköpfe dieses Sports.

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

In knapp einem Monat steigt in Leutschach an der Weinstraße die 13. Auflage der Rebenland Rallye / 16 fordernde Prüfungen durch die von Weingärten gesäumte und faszinierende Gegend warten wieder auf die besten Piloten des Landes

WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8)

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition