RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Trotz Problemen am Ende Platz 6

Das Titelverteidiger-Duo Rosenberger/Bleicher war vom Pech verfolgt: Ein Baumstumpf sorgt für 30 Minuten Zeitverlust. Dennoch ging sich am Ende Platz 6 aus - und somit ein Finish deutlich vor Tuthill-Porsche-Teamkollegen Ken Block.

Die legendäre „East African Safari Classic“ hatte auch nach zwei Jahren „Zwangspause“ nichts von ihrer Faszination und ihren Herausforderungen verloren, so viel stand schon nach den ersten drei der insgesamt 24 Sonderprüfungen fest. Zu diesem Zeitpunkt lagen noch acht weitere Tage vor den 46 teilnehmenden Teams. Kris Rosenberger und Co-Pilotin Nicola Bleicher fuhren an diesem ersten Tag eindrucksvoll, die viert-, dritt- und schlussendlich zweitschnellste SP-Zeit brachte das Duo auf Platz zwei, knapp eine Minute hinter ihrem Tuthill-Porsche-Teamkollegen, US-Superstar Ken Block. In ähnlicher Tonart ging es für die Beiden weiter, obwohl man das Material schonen und den Porsche 911 SC Proto möglichst unbeschadet über die bis zu 120 Kilometer langen Sonderprüfungen bringen wollte.

Am Ende der vierten Etappe lagen Rosenberger/Bleicher auf Gesamtrang vier, nur 12:38 Minuten hinter dem zu diesem Zeitpunkt führenden Patrik Sandell, seines Zeichens ebenso kein Unbekannter seines Faches. Nach dem Ruhetag sollte es auf der sechsten Etappe in dieser Tonart weitergehen, doch gleich die erste Sonderprüfung des Tages brachte eine Vorentscheidung – zu Ungunsten von Kris Rosenberger: „Wir sind leider auf einem losen Baumstumpf hängen geblieben, der in einer Senke praktisch nicht zu sehen war. Das hätten wir – auch dank der Hilfe der anwesenden Einheimischen – noch relativ rasch lösen können, allerdings war der falsche Wagenheber im Auto. Der hatte leider nicht in die vorgesehenen Öffnungen am Porsche gepasst, dementsprechend viel Zeit ging verloren. Zu allem Überfluss sind wir dann vom Baumstumpf runter direkt in eine Senke gerutscht, aus der wir uns erneut mühsam herausarbeiten mussten. So ging eine gute halbe Stunde verloren, die bis zum Schluss leider nicht mehr aufzuholen war.“

Kris Rosenberger und Co-Pilotin Nicola Bleicher gaben sich aber dennoch nicht geschlagen, ganz im Gegenteil. Bis zur letzten Sonderprüfung wurde kräftig attackiert, was dem österreichisch-deutschen Duo am Ende den tollen sechsten Gesamtrang einbrachte – deutlich vor Teamkollegen Ken Block, der auf Platz 19. ins Ziel kam. „Ein riesiges Dankeschön an meine Co-Pilotin Nici, die trotz aller Probleme einen kühlen Kopf bewahrt hat. Ebenso an Tuthill, die wieder einmal ein tolles Auto und ein super Team gestellt haben. Es war eine wunderschöne Rallye, wir freuen uns wirklich sehr über den sechsten Platz. Und mit der Wiederholung unseres Sieges von 2019 muss es jetzt halt beim nächsten Mal klappen“, so Kris Rosenberger abschließend.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lavanttal Rallye: Erster Nennschluss

Erster Nennschluss verspricht tolles Starterfeld

Sicher dabei sind Simon Wagner (Hyundai i20N) u. Michael Lengauer (Skoda Fabia). Von der Streckenführung her wird es heuer zwei neue Sonderprüfungen geben

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach SP2

Titelverteidiger hoch motiviert

Der letztjährige Sieger Simon Wagner liegt nach zwei Prüfungen der 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX vorne

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

Alpenfahrt Revival 2026: 1. Vorschau

Starterfeld nimmt langsam Formen an

Bis jetzt haben bereits 24 Mannschaften ihre Nennung abgegeben - Super-Star wird Rallye Ex-Weltmeister Stig Blomqvist mit Arne Hertz sein

Österreicher @ Veszprem & Ciocco

Stohl nach starkem ersten Tag out

Manfred Stohl und Peter Müller lagen nach Tag 1 der Veszprem Rallye in Führung - am verregneten zweiten Tag blieb man auf Platz zwei stromlos liegen. Lichtenegger/Ettel in Ciocco auf Rang 22.

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.