RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM Rebenland Rallye 2022: Zahlen, Daten, Fakten
Harald Illmer

69 Teams, 314 Kilometer, hohe Erwartungen

Nachdem die Jännerrallye 2022 im Mühlviertel bekanntermaßen abgesagt werden musste, wird die heimische Rallyemeisterschaft nun mit der 9. Auflage der Rebenland Rallye am 18. und 19. März im südsteirischen Leutschach eingeläutet. Für den internationalen Anstrich sorgen die Piloten, die für die FIA Central European Zone, sowie für den Mitropa Rally Cup 2020 angemeldet sind.

Insgesamt können die Organisatoren so stolze 69 Mannschaften aus 8 Nationen auf der Nennliste vorweisen. Österreich stellt dabei 43 Teams. Analysiert man die Bundesländerbeteiligung, dann stellen die Niederösterreicher 12 Aktive, Steiermark und Oberösterreich je 11 Mannschaften. Kärnten und Wien sind je dreimal Mal vertreten, zwei Teams kommen aus Salzburg und eine Mannschaft aus Tirol.

Da die Rebenland Rallye 2022 nicht nur zur österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM), zur Österreichischen Historic Rallye Staatsmeisterschaft (HRM), zum österreichischen Rallyecup der AMF (ORC), zum Historic Rallyecup der AMF (HRC) zählt, sondern auch wieder zum Mitropa Rally Cup 2022, FIA CEZ Rally 2022 und FIA CEZ Historic Rally 2022 stellen die Aktiven aus den Nachbarländern mit 26 Teams eine leistungsmäßige, starke Abordnung. Die meisten Teilnehmer kommen mit 13 Startern aus Deutschland, gefolgt von Ungarn, Tschechien und Italien mit je 3 Teams, dann folgt Rumänien mit 2 Startern, sowie die Slowakei und Bulgarien mit je einer Mannschaft.

In den Topklassen RC2 und RC3 findet man in der Nennliste nicht weniger als 17 Mannschaften, darunter sieben Fahrer mit dem Prädikat eines nationalen Prioritätsfahrers, einer aber in der Klasse 7,1. Sehr gut besetzt ist auch die Klasse 8, die als Open N (Prototypen) mit einem Wagenpass der Austrian Motorsport Federation (AMF) geführt wird, hier werden acht Teams an den Start gehen. Bei den zweirad-angetriebenen Boliden der Klassen RC 4 sowie 7,2 und 7,3 findet man insgesamt 21 Nennungen.

Erfreulich ist die Beteiligung des heimischen Nachwuchses. Für die Junioren Staatsmeisterschaft haben 11 Piloten ihre Nennung abgegeben. Bei der historischen Rallye-Staatsmeisterschaft (HRM) Klassen 6,1 bis 6,3 und für den historischen Rallye-Cup (HRC) Klassen 6,4 bis 6,6, werden insgesamt 16 Piloten um Punkte kämpfen.

Der österreichische Rallye-Cup der AMF, kurz ORC benannt, ist in den Klassen 7,1, 7,2 und 7,3 unterteilt. In der Klasse 7,1 sind 7 Fahrzeuge genannt und in 7,2 und 7,3 neun Autos, die um Punkte in der ORC 2000 fighten.

In der Markenstatistik der teilnehmenden Autos führt Ford ganz überlegen mit 20 Startern, gefolgt von Mitsubishi mit 8 und Skoda mit 7 Boliden. Dann folgen Opel und Citroën mit je 6, und Peugeot mit 5 Teilnehmern. VW stellt 3 Autos, dann kommen Suzuki, Lancia, Subaru, BMW und Porsche mit je 2 Autos, während Audi, Mazda, Honda und Renault je einmal vertreten sind.

Blickt man acht Jahre zurück, so kann der Veranstalter stolz sein, auf sportlich sehr hochwertige Rallyes schauen zu dürfen. Auch von Seiten der Aktiven und der Teams gab es viel Lob für die bisherigen acht Jahre. Ca. 130.000 Besucher wurden auf den einzelnen Sonderprüfungen gesichtet. Herausragend dabei war die tolle Infrastruktur der gesamten Region, die dadurch auch ihre wirtschaftliche Kapazität unter Beweis stellen konnte.

Diesmal wird man in den Zuschauerzonen einen Unkostenbeitrag von € 15.- einheben. Diese Regelung gilt für beide Rallyetage, wobei Kinder bis zu 15 Jahren davon ausgenommen sind.

Technische Daten der 9. Rebenland Rallye 2022
Gesamtkilometer: 314,35 Kilometer
Inkludiert sind: 16 Sonderprüfungen mit einer Distanz von 165,44 Kilometern
Streckenbeschaffenheit: 100 % auf Asphalt

Zeitplan:
Freitag, 18. März 2022

13.30 Uhr: Start der Rallye am Hauptplatz in Leutschach
13.43 Uhr: SP 1 Schirmerberg 1 (5,43 Kilometer)
14.08 Uhr: SP 2 Panoramastraße (8,13 Kilometer)
14.33 Uhr: Regrouping In FF Leutschach
15.46 Uhr: SP 3 Schirmerberg 2 (5,43 Kilometer)
16,06 Uhr: Regrouping In FF Leutschach
17.49 Uhr: SP 4 Pößnitz – Panoramastraße 1 (8,28 Kilometer)
18,15 Uhr: SP 5 Remschnigg 1 (11,78 Kilometer)
18,38 Uhr: Regrouping In FF Leutschach
19.51 Uhr: SP 6 Pößnitz – Panoramastraße 2 (8,28 Kilometer)
20.17 Uhr: SP 7 Remschnigg 2 (11,78 Kilometer)
20.40 Uhr: Service In Leutschach
21.25 Uhr: Parc Ferme In FF Leutschach – Ende 1. Etappe

Samstag, 19. März 2022
7.45 Uhr: Parc Ferme Out – Service In
8.10 Uhr: SP 8 Poharniberg 1 (2,99 Kilometer)
8.30 Uhr: SP 9 Glanz 1 (10,83 Kilometer)
8.55 Uhr: Regrouping In FF Leutschach
10.15 Uhr: SP 10 Poharniberg 2 (2.99 Kilometer)
10.35 Uhr: SP 11 Glanz 2 (10,83 Kilometer)
11.00 Uhr: Regrouping in FF Leutschach
13.56 Uhr: SP 12 RK Eichberg 1 (1 Runde + Ausfahrt / 14,77 Kilometer)
14.26 Uhr: SP 13 RK Schlossberg 1 (1 Runde + Ausfahrt / 20,72 Kilometer)
15.11 Uhr: Regrouping in FF Leutschach
16.19 Uhr: SP 14 RK Eichberg 2 (1 Runde + Ausfahrt / 14,77 Kilometer)
16.49 Uhr: SP 15 RK Schlossberg 2 (1 Runde + Ausfahrt / 20,72 Kilometer)
17.34 Uhr: Regrouping In FF Leutschach
18.37 Uhr: SP 16 Powerstage Eichberg (7,71 Kilometer)
19.00 Uhr: Ziel und Ende der Rallye vor dem Gemeindeamt Leutschach

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wächst 2027 auf 15 Läufe an: Mit den USA und Großbritannien kehren zwei Traditionsmärkte zurück

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

WRC, Sardinien: Kurzvorschau

Das Thriller Finale auf Sardinien

Drei Titelkandidaten beim vorgezogenen Grande Finale. Kevin Raith/Claudia Maier sind nach Absage von Keferböck/Minor die einzigen Österreicher.

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain beim 8. Lauf zum Mitropa Rally Cup 2026 mit Start-Ziel-Sieg in Slowenien. Rino Muradore/Cristina Delbello (ITA) siegen in der Wertung für historische Fahrzeuge.