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ORM Rebenland Rallye 2022: Vorschau Rosenberger
Rosenberger privat

Premiere für den VW Polo GTI R5

Kris Rosenberger schickt gemeinsam mit seinem Co-Piloten Sigi Schwarz ein neues Auto in die 2022er Rallye-ÖM: einen Volkswagen Polo GTI R5. Dass dieser just im Rebenland seine Premiere feiert, passt gut. Immerhin ist die Veranstaltung quasi eine Heimrallye für den Wahl-Steirer.

Rallye-Urgestein Kris Rosenberger ist immer für (positive) Überraschungen gut: Nachdem er vor einigen Jahren das „Soundmonster“ Porsche 911 in die heimische Rallye-Szene gebracht und diese damit bereichert hat, zaubert er nun zum Start in die Saison 2022 das nächste Highlight aus dem Hut: Erstmals wird ein VW Polo GTI R5 von einem österreichischen Piloten in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft pilotiert! Die Premiere erfolgt – nach der ärgerlichen Absage der Jännerrallye – beim ersten Meisterschaftslauf der Saison, der Rebenland Rallye in der südsteirischen Weingegend rund um Leutschach. Für Kris Rosenberger eine echte Heimrallye, nachdem der gebürtige Kanadier ja seit Jahren in Graz wohnt.

„Ich freue mich wirklich sehr auf den Start in Österreich, endlich geht’s auch bei uns wieder los – hoffentlich kommen so viele Fans und Freunde des Rallyesports wie möglich in die schöne Südsteiermark, dann wird das ein tolles Rallye-Fest“, freut sich Rosenberger auf seinen ersten Auftritt in Österreich seit der Hartbergerland-Rallye voriges Jahr. Dabei war das Debüt für den VW Polo eigentlich bei der Blaufränkisch-Land Rallye im Burgenland geplant, doch da kam der Amtsschimmel dazwischen: „Das Auto musste neu abgenommen und typisiert werden. Das haben wir in Deutschland gemacht, weil das Auto dort zugelassen wird. Die Jungs von BRR, von denen wir das Auto haben, und auch die Leute vom DMSB, waren extrem hilfreich und schnell – nur dauerte leider die Ausstellung der Typisierung extrem lange. Somit bleibt uns jetzt nur ein kurzer Test im Rebenland, bevor Sigi und ich die erste Sonderprüfung in Angriff nehmen“, erzählt Kris Rosenberger.

Die Erwartungshaltung des umtriebigen Rallye- und Rundstreckenpiloten ist – auch nach der äußerst unglücklich verlaufenen Mallorca Classic am vergangenen Wochenende, die nach einem Kontakt mit einem Stein vorzeitig zu Ende war – noch etwas zurückhaltend: „Naja, zum einen ist das Niveau in Österreich wirklich sehr hoch. Was der Hermann (Neubauer, Anm.) und der Simon (Wagner, Anm.) abliefern, ist äußerst flott. Zum anderen muss ich mich erst einmal an das Auto gewöhnen. Ich bin ja nur ein einziges Mal ein paar Kilometer gefahren, von daher kann ich sagen, dass das Potenzial enorm ist. Allerdings wollen wir uns langsam ans Limit herantasten, schließlich soll der Polo heil ins Ziel der superschönen Rebenland Rallye kommen. Die Rallye selbst ist ja nicht zuletzt dank der tollen Prüfungen und dem vielen Splitt äußerst anspruchsvoll, das Wetter spielt auch immer wieder eine Rolle – wir nehmen das Ganze einfach motiviert in Angriff und lassen uns dann überraschen!“

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