RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM Lavanttal Rallye: Nachbericht Kogler
privat

Zum 50er einen Getriebeschaden

Mit dem genau 50 Jahre alten "Hundeknochen-Escort" hatte man bisher sehr viel Freude, vor allem bestechend durch seine Zuverlässigkeit. Bei der langen und anspruchsvollen Lavantal-Rallye schlug hingegen der Technikteufel gleich in doppelter Ausführung zu.

Am Freitag um 13.00 Uhr startete in Wolfsberg die diesjährige Lavanttalrallye bei strahlendem Sonnenschein und mit Unmengen rennbegeisterter Zuseher entlang der Strecke. MIG-Austria Pilot Michael Kogler, aus Pyhra bei St. Pölten, ging zuversichtlich an den Start, lag er ja nach dem 1. Staatsmeisterschaftslauf im Rebenland in aussichtsvoller Position auf Rang 2 in der Meisterschaft.

Und es ging auch gut los: nach Sonderprüfung 1 fehlten ihm nur 0,6 Sekunden auf seinen direkten Konkurrenten in der Meisterschaft. Doch schon am Start der Sonderprüfung 2 gab der Fehlerteufel sein erstes Stelldichein: An der Startlinie starb der Motor ab und verweigerte geschlagene acht Minuten lang den Dienst, nur um dann plötzlich anzuspringen als sei nichts gewesen. Mehr oder weniger zumindest: mit Müh und Not schaffte man es zum Ende der Sonderprüfung.

Im Service stellte man sodann fest, dass die Zündspule überhitzte und dadurch streikte. Also wurde diese zwar getauscht, die Überlegung ob der Sinnhaftigkeit, mit einem derartigen Zeitrückstand die Rallye fortzusetzen drängte sich aber freilich dennoch auf. Da die Rallye allerdings über 170 Kilometer an Sonderprüfungen lang war, entschloss man sich auf Durchkommen zu fahren und zu hoffen, dass auch andere Teilnehmer mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben und es somit doch noch für wichtige Meisterschaftspunkte reichen würde.

Doch dann mischte das Wetter kräftig die Karten neu: Hagel und Schneefall machten den Teilnehmern derart zu schaffen, dass eine lange Sonderprüfung am Prebel sogar abgesagt werden musste.

Am Ende war es aber doch die Technik, die dem Escort endgültig den Garaus machte: Auf Sonderprüfung 7 brach während der Fahrt im 4. Gang fahrend plötzlich der Antrieb im Getriebe. Aus und vorbei. Schade.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

WRC Kanaren Rallye am Wochenende

Warum sich Sordo auf sein WRC-Comeback freut

Dani Sordo kehrt am Wochenende anlässlich der Kanaren-Rallye ins Hyundai-Werksteam zurück - Den Wettbewerb hat der Spanier nicht vermisst, aber ...

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat