RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mitropa Rally Cup 2022: Nachbericht Opatija
Norberto Droandi

Péter Osváth gewinnt die Mitropa Rally Cup Wertung

Mit den äußerst schwierigen Streckenverhältnissen in Kroatien kam das ungarische Team Péter Osváth/Tamás Papp auf ihrem Škoda Fabia Rally2 evo am besten zurecht und gewann die Mitropa Rally Cup (MRC) Gesamtwertung bei der Rally Opatija (06.-08.05.22). Auf Platz zwei fuhr das deutsche Team Stefan Göttig/Natalie Solbach-Schmidt (Škoda Fabia R5), Platz 3 ging an László Fekete jun./Tamás Begala (Škoda Fabia R5), ebenfalls aus Ungarn.

Schneller bei der Rally Opatija war nur der Österreicher Simon Wagner, der sich den Gesamtsieg an der Adria schnappte. Im folgten auf den Rängen die 3 Erstplatzierten des Mitropa Rally Cup – ein wahrhaft großartiger Erfolg für die Teilnehmer des MRC, die damit eindrucksvoll ihre Leistungen unter Beweis stellten. „Wir sind sehr glücklich über den 3. Platz bei der Rally Opatija und den 2. Platz im Mitropa Rally Cup. Das ist das beste internationale Ergebnis in meiner 30-jährigen Rallyekarriere.“ freut sich im Ziel ein überglücklicher Stefan Göttig, der mit diesem Ergebnis auf Rang 2 der MRC-Meisterschaft vorrückt. In der Wertungstabelle auf Rang 3 folgt Hermann Gaßner sen., der hier in Opatija auf Platz 5 einlief.

In der historischen Wertung des MRC sicherte sich Alfons Nothdurfter mit Copilot Jürgen Nolte mit dem Ford Sierra RS Cosworth 4x4 souverän Sieg. Es ließ nichts anbrennen und führte die Kategorie von der ersten bis zur letzten Wertungsprüfung an. Der Italiener Paolo Lulli (Peugeot 205 GTI 1.6) fährt mit gut dreieinhalb Minuten Rückstand auf Rang 2 ein. Platz 3 geht an den Griechen Frangiskos Stafilopatis auf einem Chrysler Sunbeam Lotus. In der Meisterschaft übernimmt damit Lulli die Führung im Historic Cup.

Einen echten Schlagabtausch lieferten sich in der Club-Championship die beiden Ungarn Matics und Gyarmati – beide auf Mitsubishi Lancer Evo IX. In der dritten Wertungsprüfung musste Gyarmati seinen Mitsubishi jedoch mit Benzinpumpendefekt abstellen, so dass Mihály Matics mühelos den Sieg einfahren konnte. Martin Kainz sicherte sich durch eine bedachte, aber schnelle Fahrweise den 2. Rang und baut damit seine Meisterschaftsführung weiter aus. Rang 3 sichert sich der Pertlí?ek jun. (CZ) mit seinem Ford Fiesta Proto.

Die Strecken der Wertungsprüfungen waren am Morgen noch feucht und durch sehr tiefe Cuts schleuderten die Fahrzeuge jede Menge Dreck auf die Asphaltpisten. Da die Prüfungen jeweils in beide Richtungen gefahren wurden, wurde das Auffinden der richtigen Bremspunkte zum Glücksspiel. Zahlreiche Reifenschäden machten darüber hinaus den Teams das Leben schwer.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.