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Rallye St. Veit: Vorschau RRA
Foto: Dominik Autengruber

Volle Konzentration auf Schart und Kogler

Sowohl Andreas Schart als auch Michael Kogler sind vor der Rallye St. Veit top motiviert - beide haben in ihren Klassen Podestpotential.

Das Race Rent Austria-Team hat in Rappolz, auf dem Gelände von Dynamite Tours vom 4. bis 6. Juni die bereits 16. Gravel Days abgehalten - hier wurde einmal mehr dem losen Untergrund gefrönt, dabei entstanden auch interessante Videos:

Etwas weniger stressig als gewohnt wird für Race Rent Austria-Teamchef Wolfgang Schmollngruber und seine Crew diesmal die Rallye St. Veit - obschon die beiden Pilotenduos mit hohen Erwartungen nach Kärnten reisen...

Schart/Offner: „Das Auto ist scharf“??

Bei seiner letzten Heimrallye, der Lavanttal-Rallye Anfang April, waren seine zahlreichen Fans zugegen, als Andreas Schart gleich am Beginn der Rallye, auf der zweiten Sonderprüfung wegen eines Defekts zunächst aufgeben musste, um jedoch am zweiten Tag mit äußerst starken SP-Zeiten zu glänzen (einmal Platz zwölf gesamt, zweimal Platz 13) - damals konnten die Race Rent Austria-Piloten das komplette Podium der Klasse 8 stürmen, Andreas Schart und Rolf Offner schafften es noch auf den dritten „Stockerlplatz“...??Beim zweiten Heimspiel im Rahmen der Rallye St. Veit schätzt Andreas den begehrten Podiumsplatz noch schwieriger ein: „Das bekannte Ziel ist natürlich durchzukommen - ein Stockerlplatz wird diesmal sehr schwierig, denn es sind in der Protoklasse starke Piloten wie Christof Zellhofer oder auch der Deutsche Florian Auer am Start.“ Scherzhaft sagt Schart: „Mir wäre die Reihung Schart, Zellhofer, Auer am liebsten!“

Das Auto sei jedenfalls „scharf“, versichert Andreas Schart: „Nach den letzten Umbauten konnten wir am Auto rund 50 Kilogramm einsparen.“ Er selbst komme „erst jetzt dran“ mit dem Gewichtreduzieren, fügt Schart mit Augenzwinkern hinzu: „Da müssen wir dann ein Bisschen hungern...“

Knapp an Zuspruch wird es für das in Kärnten so beliebte „Andasteer Racing Team“ auch bei der zweiten Heimrallye nicht werden: „Ich habe bei uns, in der Race Rent Austria-‚Außenstelle‘ in Wolfsburg einige interessante Gespräche geführt und meine Freunde und Fans werden auch in und um Sankt Veit zahlreich vertreten sein.“

Kogler/Matusch: „Ich mag diese Rallye sehr“

Michael Kogler würde sich in Sankt Veit freuen, wenn „ich wieder einmal das Ziel sehen könnte“. Der historische Ford Escort RS2000 erhielt einen neuen Motor - so möchte Kogler, der diesmal mit Roland Matusch fährt, dem bisherigen Copiloten von Rudolf Leitner, „in die Punkte kommen“.

Die Rallye St. Veit jedoch zählt zu den absoluten Lieblingsrallyes des Routiniers aus Melk: „Ich mag diese Rallye sehr - hier konnte ich mit dem 2WD zwei dritte Gesamtplätze erringen.“

2019 absolvierte Michael Kogler einen der ersten Proto-Einsätze bei seiner Premiere im Race Rent Austria-Team und konnte in einem Mitsubishi Lancer Evo IX Proto mit Platz sechs gesamt ebenfalls überzeugen. Michael nickt: „Das hat gut gepasst bei unserer ersten Kooperation mit Race Rent Austria. Ich war in Sankt Veit sowohl mit Frontantrieb als auch mit Allradantrieb schnell unterwegs und hoffe, dass ich es auch mit Heckantrieb sein werde.“

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