RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Supercars-Star vor WRC-Einsatz in Neuseeland Shane van Gisbergen plant einen Start bei seiner WRC-Heimrallye
Shane van Gisbergen

Supercars-Superstar Shane van Gisbergen vor WRC-Einsatz in Neuseeland

Shane van Gisbergen wird im Jahr 2022 sein WRC-Debüt feiern - Der Star der Australischen Supercars plant einen Start bei der Rallye Neuseeland

In der australischen Supercars-Serie ist Shane van Gisbergen aktuell das Non plus ultra. Der Neuseeländer ist bekannt dafür, auch gerne in andere Fabrikate zu wechseln, um weitere Motorsport-Erfahrung zu sammeln. Im Jahr 2022 wird er in Neuseeland sein Debüt in der Rallye-WM (WRC) feiern.

Van Gisbergen hat bereits erste Erfahrungen im nationalen Rallyesport gesammelt und die Auckland-Rallye bestritten. Er schaffte es, sofort auf Platz eins zu fahren und seinen ersten Sieg zu verbuchen. Die Rallye Neuseeland kehrt zum ersten Mal seit 2012 in den WRC-Kalender zurück und markiert die Heimrallye des Supercars-Asses.

Neben den Australischen Supercars startet van Gisbergen als Teilzeit-Fahrer in der australischen Rallyemeisterschaft in einem Skoda Fabia R5. Bei seinem Debüt in Canberra reichte es für Platz zwei im Endklassement.

Seit der Kindheit ein Rallyefan

"Ich verfolge das schon seit langer Zeit und habe, als ich jünger war, alle Rallyes in Neuseeland besucht", sagt er. "Es war immer ein Traum für mich, den ich mir bisher nicht erfüllen konnte." Jetzt darf sich van Gisbergen aber darauf freuen, im Rahmen der WRC zu starten und sich mit den besten Rallyepiloten der Welt zu messen.

"Ich habe Erinnerungen aus meiner Kindheit", so der Neuseeländer. "Bevor die Manukau-Prüfung eingeführt wurde, ging es durch den Totara Park, der nicht weit von dem Ort weg ist, an dem ich aufgewachsen bin. Das war in den früheren 1990er-Jahren und es war Nacht. Ich saß auf den Schultern meines Vaters und habe die Autos an uns vorbeifahren sehen."

Der Supercars-Tabellenführer freut sich, "jetzt auf der anderen Seite des Zauns" aktiv zu werden und an der Rallye teilnehmen zu dürfen. Die Vorbereitung bedeutet aber eine Menge harte Arbeit: "Ich muss mich an den Aufschrieb gewöhnen, die Straßen von Neuseeland lesen und besser werden. Im Aufschrieb steckt für mich das meiste Tempo."

Keine Erwartungen, nur pures Glück

Erwartungen an ein Ergebnis hat van Gisbergen nicht, da er einfach den Event in Neuseeland genießen möchte. "Das wird mit den zahlreichen Fans auf den Wertungsprüfungen episch. Wir haben den Servicepark gleich an der Küste in Auckland. Es wird ein großartiger Event werden." Der 32-Jährige wird in einem Skoda Fabia in der WRC2-Kategorie starten.

Zuletzt machte der Neuseeländer einen Ausflug nach Frankreich, wo er in der GTE-Pro-Wertung bei den 24h von Le Mans teilgenommen hat. Im Ferrari von Riley holte er zusammen mit Felipe Fraga und Sam Bird den fünften Platz. Am kommenden Wochenende wird er versuchen. in der australischen Supercars-Serie seine Gesamtführung im Hidden Valley zu verteidigen.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 3 (SP16)

Katsuta erbt Spitze nach dreimal Toyota-Drama!

Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans stranden alle auf Samstagsetappe der "Safari" - Takamoto Katsuta vor erstem WRC-Sieg - Kritik am Veranstalter

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC