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Rallye Weiz: Bericht Kogler
Privat

Gute Leistung blieb unbelohnt

Das Debüt der Kombination Kogler, Ölsinger und Ford Escort RS 2000 war leider nicht von Erfolg gekrönt; der Hundeknochen rollte aus. Dabei lief es bis dahin richtig gut ...

Die Rallye Weiz zählte, wie schon die Jahre zuvor, auch heuer wieder zur historischen Europameisterschaft. Dementsprechend gut besetzt war das Starterfeld: 35 Teams aus 12 Nationen waren angereist, um sich bei strahlendem Wetter und Kulisse im Raum Weiz zu messen. Darunter auch tolle historische Fahrzeuge wie ein Ferrari 308 GTB, Lancia Gr. B 037, BMW M3 und zahlreiche Porsches und Audi Quattro. Sie alle duellierten sich auf 150 Sonderprüfungskilometern (Asphalt und Schotter).

Erstmals dabei Michael Kogler mit Copilotin Gaby Ölsinger auf dem teameigenen Ford Escort RS 2000, auch Hundeknochen genannt (Baujahr 1972), der zwar nur 175 PS mitbringt, aber mit beherzter Fahrweise kann man doch mit etwas Heimvorteil ordentlich mitmischen. So war man am ersten Renntag doch sehr zufrieden: Ein 18. Gesamtrang und 4. Platz in der Klasse machte doch Hoffnung darauf das erklärte Ziel, unter die Top 15 zu gelangen, erreichen zu können.

Samstags lief es dann vorerst wie erwünscht und nach 10 Sonderprüfungen lag das UNIOR-Rallye-Team bereits auf dem 14. Gesamtrang und 2. Platz in der Klasse; sogar weit vor dem PS Monster Ferrari und einigen Porsches. Doch am Weg zur 3. vorletzten Sonderprüfung brach plötzlich der Antriebstrang (Halbachse) und der "Hundeknochen" rollte aus. Man hatte zwar dieses Ersatzteil im Servicefahrzeug, aber aus eigener Kraft kam man nicht mehr in die Servicezone. Das war's.

Es bleibt der Blick in die Zukunft: Als nächster Einsatz ist wieder ein Auslandsstart in Kroatien geplant: die Kumrovec Rallye.

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