RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Weiz: Bericht Rosenberger
Harald Illmer

Platz Sieben und wichtige Punkte

Die schnelle und anspruchsvolle Rallye Weiz war wie erwartet eine schwere Aufgabe für Kris Rosenberger und seinen Co Sigi Schwarz. Dennoch holen die beiden im VW Polo GTI R5 erneut Punkte. Die falsche Reifenwahl kostet am ersten Tag aber viel Zeit und die Schlussattacke kam zu spät.

Auch wenn ein plötzlicher Wetterumschwung in diesem Jahr ausblieb, sorgte die 13. Auflage der Rallye Weiz dennoch für Sorgenfalten auf der Fahrer-Stirn, wenn es um die richtige Reifenwahl ging. So auch bei Kris Rosenberger, der nach einem soliden Auftakt am Freitagnachmittag seine bereits getroffene Entscheidung pro Slicks für die anstehende Abendrunde doch noch einmal umwarf: „Es war eine 50:50 Chance und meiner Erfahrung nach kommt bei der Rallye Weiz im Zweifelsfall immer der Regen.“ Doch der Grazer sollte dieses Mal leider falsch liegen, dementsprechend groß war der Zeitverlust am Ende der ersten Etappe.

Gemeinsam mit Co-Pilot Sigi Schwarz kämpfte sich Kris Rosenberger am Samstag dann über die anspruchsvollen, schnellen Asphalt-Sonderprüfungen der Rallye Weiz, um am Ende die anvisierten, wichtigen Punkte für die Gesamtwertung der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mitnehmen zu können. Auch die Sonderprüfungszeiten wurden im Tagesverlauf immer besser, Rosenberger näherte sich dabei deutlich den Top-Fünf an: „Ich habe im Verlauf der Rallye langsam mehr Vertrauen in den VW Polo GTI R5 bekommen und konnte abschnittsweise sogar etwas attackieren. Natürlich ist das noch immer nicht das Level, auf dem ich gerne wäre, aber es macht mich zuversichtlich für die restliche Saison“, so Rosenberger.

Die Schlussattacke kam im Hinblick auf die Gesamtwertung und den vor ihm platzierten Gernot Zeiringer im Ford Fiesta R5 aber dennoch einen Tick zu spät, letztendlich fehlten 1,9 Sekunden auf Platz sechs. Nichtsdestotrotz sammelten Kris Rosenberger und Sigi Schwarz auch dieses Mal wieder wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der Meisterschaft, wenngleich Rosenberger den dritten Platz – zumindest vorübergehend – an den Sieger der Rallye Weiz, an Hermann Neubauer abgeben musste. „Hermann ist eine tolle Rallye gefahren, Gratulation zum Sieg. Und auch wenn wir jetzt etwas Boden verloren habe, so kann es nach der nächsten Rallye schon wieder ganz anders ausschauen“, so Kris Rosenberger abschließend. Der nächste Einsatz in der Rallye-ÖM folgt am 24. Und 25. September 2022 bei der „Aspang Rallye“, die (teilweise) auf den Pfaden der ehemaligen OMV- bzw. 1000-Hügel-Rallye wandelt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM3, OBM Rallye: Bericht

Lukas Dirnberger gewinnt zum Abschluss

Während der bereits in Weiz fixierte TEC7 ORM3-Champion Marcel Neulinger nach seinem Unfall beim EM-Lauf in Polen einen langen Reha-Weg zu beschreiten hat, unterstrich Vizemeister Lukas Dirnberger seine Position mit einem klaren Sieg.

ORM/ARC, OBM Rallye: Bericht

Hermann Neubauer holte die Rallye-Krone 2026

Mit einem Sieg bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach gewann der Salzburger seinen dritten Titel in der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft / Der fünffache Champion Simon Wagner musste nach einem Unfall aufgeben / Auch der dritte Meisterkandidat Michael Lengauer flog im Finish von der Strecke

ORM/ARC, OBM Rallye: Nach SP9

Der Titelkampf ist noch immer offen!

Vor den fünf Nachmittagsprüfungen liegt Simon Wagner bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Führung / Hermann Neubauer hat mit seinem derzeitigen zweiten Platz die besten Titelchancen / Michael Lengauer muss hoffen

ERC: Rally Ceredigion

Suninen & Opel feiern Titel

Beim vorletzten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft krönte sich Teemu Suninen vorzeitig zum Champion - in der ERC4/JuniorERC kann nur noch ein Opel Fahrer Meister werden.