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Rallye Weiz: Bericht Rosenberger
Harald Illmer

Platz Sieben und wichtige Punkte

Die schnelle und anspruchsvolle Rallye Weiz war wie erwartet eine schwere Aufgabe für Kris Rosenberger und seinen Co Sigi Schwarz. Dennoch holen die beiden im VW Polo GTI R5 erneut Punkte. Die falsche Reifenwahl kostet am ersten Tag aber viel Zeit und die Schlussattacke kam zu spät.

Auch wenn ein plötzlicher Wetterumschwung in diesem Jahr ausblieb, sorgte die 13. Auflage der Rallye Weiz dennoch für Sorgenfalten auf der Fahrer-Stirn, wenn es um die richtige Reifenwahl ging. So auch bei Kris Rosenberger, der nach einem soliden Auftakt am Freitagnachmittag seine bereits getroffene Entscheidung pro Slicks für die anstehende Abendrunde doch noch einmal umwarf: „Es war eine 50:50 Chance und meiner Erfahrung nach kommt bei der Rallye Weiz im Zweifelsfall immer der Regen.“ Doch der Grazer sollte dieses Mal leider falsch liegen, dementsprechend groß war der Zeitverlust am Ende der ersten Etappe.

Gemeinsam mit Co-Pilot Sigi Schwarz kämpfte sich Kris Rosenberger am Samstag dann über die anspruchsvollen, schnellen Asphalt-Sonderprüfungen der Rallye Weiz, um am Ende die anvisierten, wichtigen Punkte für die Gesamtwertung der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mitnehmen zu können. Auch die Sonderprüfungszeiten wurden im Tagesverlauf immer besser, Rosenberger näherte sich dabei deutlich den Top-Fünf an: „Ich habe im Verlauf der Rallye langsam mehr Vertrauen in den VW Polo GTI R5 bekommen und konnte abschnittsweise sogar etwas attackieren. Natürlich ist das noch immer nicht das Level, auf dem ich gerne wäre, aber es macht mich zuversichtlich für die restliche Saison“, so Rosenberger.

Die Schlussattacke kam im Hinblick auf die Gesamtwertung und den vor ihm platzierten Gernot Zeiringer im Ford Fiesta R5 aber dennoch einen Tick zu spät, letztendlich fehlten 1,9 Sekunden auf Platz sechs. Nichtsdestotrotz sammelten Kris Rosenberger und Sigi Schwarz auch dieses Mal wieder wertvolle Punkte für die Gesamtwertung der Meisterschaft, wenngleich Rosenberger den dritten Platz – zumindest vorübergehend – an den Sieger der Rallye Weiz, an Hermann Neubauer abgeben musste. „Hermann ist eine tolle Rallye gefahren, Gratulation zum Sieg. Und auch wenn wir jetzt etwas Boden verloren habe, so kann es nach der nächsten Rallye schon wieder ganz anders ausschauen“, so Kris Rosenberger abschließend. Der nächste Einsatz in der Rallye-ÖM folgt am 24. Und 25. September 2022 bei der „Aspang Rallye“, die (teilweise) auf den Pfaden der ehemaligen OMV- bzw. 1000-Hügel-Rallye wandelt.

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