RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Max Verstappen über WRC-Debüt seines Vaters Jos Verstappen nimmt in Belgien an der Rallye Ypern teil
Motorsport Images

"Völlig verrückt!": Max Verstappen kommentiert WRC-Debüt seines Vaters

Jos Verstappen nimmt am WRC-Rennen im belgischen Ypern Teil - Sein Sohn, Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, hält ihn für "irre"

"Er glaubt, ich bin verrückt", sagt Jos Verstappen über die Kommentare seines Sohnes Max Verstappen, der seinen Vater dennoch bei seinem Debüt in der Rallye-WM (WRC) im belgischen Ypern unterstützt. Der ehemalige Formel-1-Pilot startet in der WRC2 in einem Citroen C3 und nimmt es mit den kniffligen Asphaltprüfungen in Belgien auf.

Der 50-Jährige kommt in seiner Karriere auf insgesamt 106 Formel-1-Starts für Benetton, Simtek, Footwork, Tyrrell, Stewart, Arrows und Minardi. Mitte 2021 hat er seine Liebe zum Rallyesport entdeckt und schon einige Rennen auf nationaler Ebene bestritten. Im Jahr 2022 hat der Niederländer bereits in der belgischen Rallyemeisterschaft für Furore gesorgt.

Jos Verstappens Sohn, Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, ist von den Plänen seines Vaters überrascht und hält diese für "verrückt". Trotzdem erhält der 50-Jährige eine Menge Unterstützung seitens seiner Familie. "Er genießt es", so Jos Verstappen über seinen Sohn. "Ich telefoniere jeden Tag mit ihm. Er mag es und weiß, dass ich eine Menge Spaß habe."

Auch Max Verstappen selbst habe bereits den C3-Rally2-Boliden getestet, verrät sein Vater. Der Formel-1-Weltmeister soll sofort eine starke Pace gezeigt haben. "Wenn man einmal das Gefühl hat, ist es egal, was für ein Auto man fährt", so Jos Verstappen. "Wir hatten diesen Testtage und Max war sehr schnell, ich hatte keine Chance."

Jos Verstappen hat im Rallyesport eine neue Liebe entdeckt, die bei jeder Wertungsprüfung "für Spannung sorgt". Er sagt: "In der Formel 1 ging beim Start das Adrenalin hoch, doch bei einer Rallye hat man das achtmal am tag. Man kennt die Strecke nicht, was es spannend macht, und man muss die ganze Zeit zuhören."

In Belgien möchte Verstappen das Ziel erreichen und weitere Erfahrungen sammeln. "Physisch sollte das kein Problem sein, aber ich muss ruhig bleiben und ins Ziel kommen. Es gibt viele Prüfungen, aber dafür bin ich hier. Ich hoffe, den ersten Tag zu überstehen und wichtige Erfahrungen zu sammeln." Nach der ersten Wertungsprüfung liegt Verstappen in der Gesamtwertung auf Rang 32.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu