RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Kehrt Kris Meeke in die WRC zurück? Wird Kris Meeke sein WRC-Comeback für Hyundai feiern?
Motorsport Images

Hyundai vor Umbruch: Kehrt Kris Meeke in die WRC zurück?

Hyundai steht vor der WRC-Saison 2023 vor einem Umbruch - Kris Meeke gilt als potenzieller Neuzugang auf der Liste der Koreaner

Die Rallye-WM (WRC) 2023 wirft ihre Schatten voraus und vieles deutet darauf hin, dass es bei Hyundai einige Änderungen am Fahrerkader geben wird. Während Thierry Neuville einen Vertrag für die kommende Saison hat, sind alle weiteren Cockpits noch vakant. Oliver Solberg wird das Team sicher verlassen, weshalb Kris Meeke als potenzieller Nachfolger gehandelt wird.

Der ehemalige Mini-, Citroen- und Toyota-Werksfahrer gehört zu mehreren Kandidaten der Südkoreaner und war zuletzt im Jahr 2019 in der Topkategorie der WRC für Toyota aktiv. Er könnte Solberg beerben, sollte Hyundai wieder drei i20 N Rally1 einsetzen. Zuletzt teilte sich Solberg das Auto mit Dani Sordo, dessen Zukunft ebenfalls noch in den Sternen steht.

Gleiches gilt für Topfahrer Ott Tänak, der womöglich eine Pause einlegen könnte. Der Weltmeister des Jahres 2019 hat bis Ende 2022 ein gültiges Arbeitspapier und aktuell gibt es keine Hinweise darauf, dass er dieses verlängern wird. Teamchef Julien Moncet wünscht sich zwar eine Vertragsverlängerung mit Tänak, jedoch müssen dafür beide Parteien zustimmen.

Laut Moncet ist der Hersteller mit mehreren Fahrern in Gesprächen, um den Umbruch für die Saison 2023 erfolgreich zu gestalten. Dazu gehört eben auch Meeke, der sein WRC-Comeback feiern würde. Zu den Favoriten auf ein Cockpit gehört auch Andreas Mikkelsen, der bereits für Hyundai aktiv war und auch schon für Volkswagen ins Lenkrad gegriffen hat. Ex-Hyundai-Pilot Hayden Paddon hat ebenfalls seinen Hut in den Ring geworfen.

Laut Moncet hat Meeke eine Chance, wo er auf der Liste steht, sei aber "sein Problem". Der 43-jährige Meeke hat bereits fünf WRC-Rallyes gewonnen und holte 2019 den sechsten Platz in der Gesamtwertung mit Toyota. "Meine Handynummer wird beliebter als je zuvor", so Moncet. "Wir sprechen schon mit vielen Fahrern und haben viel Kontakt. Alles ist möglich, aber wir haben noch keine Entscheidung getroffen. Dafür haben wir aber gute Ideen."

Aktuell ist Meeke für Skoda als Testfahrer tätig, um den neuen Fabia Rally2 evo zu entwickeln. Der Nordire hat aber Interesse, als Teilzeitfahrer in die WRC zurückzukehren. "Ich warte eigentlich nur auf einen Anruf", sagt der Rallyefahrer, der zwar gerne testet, aber wieder in den Wettbewerb eingreifen möchte. "Ich habe viel Erfahrung in der WRC gesammelt und fühle mich im Auto noch wohl. Mal schauen, was passiert."

Eine volle Saison schließt der 43-Jährige aber aufgrund seiner Familie aus. "Ich möchte Zeit mit ihr verbringen", sagt er. "Aber ein paar Rallyes, würde ich mehr als gerne bestreiten. Die WRC ist eine kleine Gemeinschaft und da muss man die Tür immer offen lassen. Ich habe tausende Kilometer mit Skoda abgespult, Zeit im Auto fehlt mir also nicht", stellt Meeke klar.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.