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Herbstrallye: Bericht Kogler

Hundeknochen endlich siegreich

MIG-Austria Rallyepilot Michael Kogler kann auch auf einem historischen Rallyefahrzeug siegen ... wenn das Glück etwas mithilft.

Während das Ergebnis bei der Rebenlandrallye noch als Sensation gefeiert wurde (ein 2. Platz), lief es leider bei den weiteren 4 Rallyes nicht mehr ganz nach Wunsch für Michael Kogler und seinen 50 Jahre alten "Hundeknochen Eskort RS 2000". Jedes einzelne Mal sorgte der "Fehlerteufel" für einen Ausfall. Nun gab es aber beim letzten Rallyelauf im Waldviertel (Herbstrallye Dobersberg) den erhofften 1. Sieg in seinem ersten Rallyejahr bei den historischen Fahrzeugen.

Michael Kogler hatte jahrelang die nationale und internationle Rallyeszene auf modernen Rallyeautos begeistert, nun wollte er 2022 beweisen, dass er auch mit dem historischen Rallyeauto seines Vaters: Gottfried Kogler aus Pyhra, eine tolle Motorsportfigur abgeben kann. Kein leichtes Unterfangen, fuhr er ja nie zuvor einen Hecktriebler.

Nun endlich, beim 6. Rallyelauf der Herbstrallye im nördlichen Waldviertel, war es so weit. Der Ford Escort RS 2000, Baujahr 1972, hielt allen Strapazen der schwierigen, sehr nebeligen und rutschigen Sonderprüfungen stand.

Bei einer wirklich sensationellen Besucherzahl (geschätzte 25.000), begann Michael Kogler bereits ab der ersten Sonderprüfung voll auf Angriff zu fahren. Gesamtstarterfeld: 99 Teilnehmer aus In und Ausland, und eben darunter 12 historische Rallyefahrzeuge, welche ja gesondert gewertet wurden. Ab Sonderprüfung 7 übernahm Michael Kogler mit Copilotin Gabi Ölsindger die Führung, nachdem es diesmal sowohl Schindelegger (SP3) als auch Hulak (SP7) erwischte, die jeweils ausschieden.

So war man ihm Ziel überglücklich über den ersten Sieg nun auch bei den historischen Rallyefahrzeugen.

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