RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Eric Wallner 1953-2022
Foto: Rallye St. Veit

Uschan: „Eric war einer von der alten Garde!“

Michael Uschan, ehemaliger Veranstalter der Rallye St. Veit gedenkt dem plötzlich und unerwartet verstorbenen Eric Wallner.

Noir Trawniczek

Die heimische Rallyegemeinde steht unter Schock: Eric Wallner, der bei den Austrian Rallye Legends aber auch bei vielen Vorausauto-Einsätzen in Kärnten den Fans mit seinen gekonnten Drifts eine Freude bereitete, ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag plötzlich und unerwartet verstorben.

Michael Uschan, der frühere Veranstalter der Rallye St. Veit, kann es nicht fassen: „Er ist immer bei unseren Rallyes als Vorausauto mitgefahren - er sagte immer, die Rallyestrecken in Kärnten und in der Steiermark habe er am liebsten.“

Zuletzt saß Uschan neben Wallner auf dem heißen Sitz des grünen Ford Escort, mit dem er auch bei den ARL 2022 die Fans begeisterte: „Ich habe Eric durch die Austrian Rallye Legends kennengelernt und daraus hat sich eine enge Freundschaft gebildet. Ich bin mit ihm bei den Austrian Rallye Legends gefahren, da sitzt man tagelang zusammen. Eric war ein Perfektionist, hat am Auto immer selbst geschraubt, hat sehr penibel gearbeitet und legte Werte auf Freundschaft, Pünktlichkeit und Nachhaltigkeit. Ich habe wenige Menschen kennengelernt, die so strebsam und zielgenau waren.“

“Auf Schotter ließ er es fliegen“

Uschan fügt hinzu: „Er fuhr immer spektakulär, hat es dabei aber nie übertrieben. Auf Schotter ließ er es fliegen - er hat sich immer sehr gefreut auf Schotterpassagen und es war ein Hochgenuss, mit ihm auf Schotter zu fahren Allen seinen Copiloten hat es Spaß gemacht, mit ihm zu fahren.“

Michael Uschan, der viele Jahre als Copilot von Alfred Kramer fungiert hat und später als Mit-Organisator der Rallye St. Veit in Erscheinung getreten ist, erklärt: „Eric war einer von den richtigen alten und guten Rallyefahrern. Einer von der alten Garde. Einer von jenen, die noch Spaß dran gehabt haben. Wir sollten Eric so in Erinnerung behalten, wie er war. Ich bin dankbar für jede Minute, die ich mit Eric verbringen durfte.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.