RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neustart mit Skoda
Grafik: Abstraxi.com

Neubauer mit Skoda und Kresta Racing in der ORM

Hermann Neubauer wechselt für die Saison 2023 zu Skoda und Kresta Racing. Gemeinsam mit Co Ursula Mayrhofer bestreitet der Salzburger die ORM-Saison. Schwerer Abschied von Max Zellhofer und dem ZM-Racing Team nach 13 Jahren.

Große Veränderungen für Hermann Neubauer vor dem Start in die neue Rallye-Saison. Der Salzburger wechselt nicht nur die Marke, sondern auch das Team – und das nach 13 Jahren erfolgreicher Partnerschaft mit Max Zellhofer und dem ZM-Racing Team. Leicht war diese Entscheidung dementsprechend nicht, wie Hermann Neubauer freimütig eingesteht: „Ich habe wirklich lange, sehr lange darüber nachgedacht. Vor allem, weil es ja keine Entscheidung pro oder kontra Max und seinem Team war, sondern eine Frage des Fahrzeugs."

"Wenn es ums Team ginge, würde ich gerne ewig bei ZM-Racing bleiben. Insofern möchte ich mich ganz ausdrücklich bei Max und seiner ganzen Mannschaft für 13 wunderschöne Jahre im Rallyesport bedanken – es war eine tolle, aufregende Reise und wir waren gemeinsam sehr, sehr erfolgreich. Das wäre ohne das unglaubliche Engagement jedes einzelnen Teammitglieds nicht möglich gewesen, vielen herzlichen Dank dafür! Und natürlich möchte ich mich auch bei Ford Austria und M-Sport bedanken, die ebenfalls verlässliche Partner gewesen sind.“

Mit der traditionellen Jännerrallye von 5. Bis 8. Jänner beginnt nun aber ein neues Kapitel in der Rallye-Karriere des zweifachen Staatsmeisters aus dem Lungau. Hermann Neubauer hat für die kommende Saison, die aus sechs Läufen (bei einem Streichresultat) besteht, beim Team Kresta Racing des ehemaligen tschechischen Rallye-Asses Roman Kresta angedockt. Er wird dort, gemeinsam mit Co-Pilotin Ursula Mayrhofer, einen Skoda Fabia Rally2 evo unter der Bewerbung von „Last Exit Motorsport“ pilotieren.

„Der Wechsel zu Roman und seinem Team war für mich die mit Abstand beste Option in dem Szenario, einen Skoda zu pilotieren. Ich glaube, dass die Mannschaft von Roman mit ähnlicher Leidenschaft und Begeisterung arbeitet, wie das bei Max und seinen Jungs der Fall war“, so Hermann Neubauer. Pilotieren wird Neubauer übrigens den bewährten Skoda Fabia Rally2 evo, also jenes Auto, das bereits im Vorjahr Meisterschaften rund um den Globus bestritten und gewonnen hat.

„Kresta Racing hat mit diesem Auto einen großen Erfahrungsschatz, vor allem was das Set-Up betrifft“, erklärt Neubauer, der sich bei einem ersten Test unter Schnee- und Eis-Bedingungen bereits einen Eindruck vom neuen „Arbeitsgerät“ verschafft hat: „Sagen wir so, der Skoda und ich haben uns auf Anhieb gut verstanden“, schmunzelt Hermann Neubauer.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.