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Rallye W4 2023: Bericht Schindelegger

Dominanter Gesamtsieg bei den Historischen

Mit einer perfekten Vorstellung siegt das Waldviertler Rallyeteam Schindelegger überlegen bei der Heimat-Rallye W4 und sichert sich auch bei der Powerstage maximale Punkte.

Ein fehlerfreies und nur als perfekt zu bezeichnendes Rallye-Wochenende liegt hinter dem Rallyeteam Schindelegger. Bei der Heim Rallye - der RallyeW4 - konnten Lukas und Helmut die wohl überlegenste Vorstellung der letzten Jahre bieten. Mit 1 Minute 48 Sekunden sicherte sich das Team den historischen Gesamtsieg, den Sieg der FIA Zone und den Klassensieg, letzterer sogar mit 17 Minuten Vorsprung.

Die Rallye lief gerade wie für die neue Jahreszeit bestellt, mit viel Sonne und perfekten Temperaturen, und bot für viele Fans einen großartigen Ansporn die Horner Wälder und die darin eingebetteten Sonderprüfungen aufzusuchen. Dementsprechend gut besucht wurden die Sonderprüfungen und die Unterstützung für die wenigen historischen Teams, die sich in den Waldviertler Schotter wagten, war an jeder Ecke zu spüren.

Der Freitag begann mit einem sehenswerten Schlagabtausch zwischen dem Porsche Duo Huber/Schmidt und dem Rallyeteam Schindelegger. Lukas und Helmut sicherten sich 3 von 4 Sonderprüfungs-Bestzeiten, aber mit denkbar knappen Abständen blieb alles offen, denn nur 6 Sekunden trennten die beiden Teams in der ersten Servicepause der Rallye. Die beiden Klassen-Konkurrenten der Schindeleggers mussten leider schon früh mit technischen Problemen kämpfen und schieden aus.

Eine Besonderheit des Finales am Freitag sorgte dann für den ersten entscheidenden Ausschlag im Kampf um die HRM Wertung. Die MJP Arena Fuglau bot, entgegen dem gewohnten Bild der letzten Jahre, eine reine Asphaltfahrbahn. Teams, die nur Schotterreifen mitgebracht hatten, waren hier massiv im Nachteil.

Mit der gewohnt perfekten Vorbereitung unterlief Lukas und Helmut dieser Fehler nicht und so sicherten sich die beiden mit Asphaltreifen auf der 2,4km langen Zuschauerprüfung die 16. Gesamtzeit, die zweitbeste Zeit bei den Zweirad-Angetriebenen Fahrzeugen. Gleichzeitig sorgten die 9 gewonnenen Sekunden für einen komfortablen Vorsprung in der historischen Gesamtwertung in der Nachtruhe.

Am zweiten Tag der Rallye lief es dann nochmal besser. Den Schongang, den Lukas und Helmut im extrem harten Steinbruch am ersten Tag anlegen mussten, war nicht mehr gefragt und so sicherten sich die Beiden 8 von 9 Sonderprüfungs-Bestzeiten. Einzig am Rundkurs Schiltern sorgte eine Staubwand von einem überholenden Auto für Quasi-Stillstand und den entsprechenden Zeitverlust.

Nachdem das Team ja in den vergangenen Rallyes von technischen Problemen geplagt wurde, zeigte sich der Escort dank der vielen Vorbereitungsarbeit von Mike Schwingenschlögl und Helmut von seiner unzerstörbaren Seite. Denn auch Dank der treuen Sponsoren Eschelmüller Holz, San Lucar, Autohaus Hörmann und Metalltechnik Kainz konnten aber alle Probleme vor der RallyeW4 perfekt behoben werden. So lief der bei den Fans extrem beliebte Ford Escort des Teams vollkommen ohne Probleme durch alle Härten dieser Schotterrallye.

Durch diese perfekte Vorstellung und auch dem Powerstage Sieg übernimmt das Titelverteidiger Team nun auch wieder die Führung in der historischen Rallye-Staatsmeisterschaft.

Der nächste Auftritt des Rallyeteams Schindelegger wird bei der historischen Europameisterschaft in Weiz stattfinden, bei der die EM und die Staatsmeisterschaft kombiniert werden.

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