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Rallye W4 2023: Bericht FS Motorsport
Foto: OE Rallye

Nur Rookie Michael Kroneder kam ins Ziel

FS Motorsport hatte am Ende nur eines der drei betreuten Teams auf der Zielrampe - ausgerechnet jenen Suzuki, mit dem Neueinsteiger Michael Kroneder sein Rallyedebüt gab...

#18 Markus Kroneder/Harald Zehetbauer (Mitsubishi Carisma) Ausfall

„Grundsätzlich war die Rallye sehr spannend für uns - nach der längeren Pause habe ich wieder eine Zeit gebraucht, um wieder in Fahrt zu kommen. Die erste Prüfung war gleich einmal sehr herausfordernd, es gab viel Staub und tiefe Spurrillen, die zweite und die dritte SP liefen dann schon besser, die vierte ebenso. Auf SP5 konnten wir die fünfte Gesamtzeit fahren, was für uns sensationell war - denn wir sind einfach nur unser Tempo gefahren. Auf SP6 war es halbwegs okay, obwohl wir einen Verbremser hatten und zurückschieben mussten, was uns rund zehn Sekunden gekostet hat. ‚Little Finland‘ war dann wieder schwierig, der Schotter war sehr rollig, das Auto hat sich viel bewegt. Nach dem Start des Rundkurses Schiltern quittierte die Benzinpumpe ihren Dienst, das war einfach Pech. Jetzt schauen wir, was auf uns zukommt. Wenn sich etwas ergeben sollte, fahren wir wieder - sonst eben erst im nächsten Jahr wieder. Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn Michael, der als einziger FS Motorsport-Pilot ins Ziel gekommen ist.“

#41 Stefan Kaar/Kathrin Redlingshofer-Milev (Mitsubishi Lancer Evo VI) Unfall

„Die Rallye W4 war sehr geil, sehr gut für uns und ich habe mit meinem Beifahrer super harmoniert. Auf der vorletzten SP sind wir leider abgeflogen- wir wissen selbst nicht genau, warum das passiert ist. Wir waren weder zu schnell noch waren wir abgelenkt - wir kamen in die Wiese und sind dort auf einem Baumstumpf aufgesessen. Unser nächster EInsatz wird bei der Perger Mühlsteinrallye sein - darauf arbeiten wir hin, darauf bereiten wir uns vor. Danke an das Sonnleitner Motorsport Team für die super Betreuung.“

#46 Michael Kroneder/Lukas Hoffmann (Suzuki Swift Sport) Platz 28

„Unser Debüt war absolut geil. Am ersten Tag hatten wir auf der zweiten Prüfung technische Probleme mit der Halbachse und mussten abstellen. Wir haben nicht mehr gedacht, dass wir noch weiterfahren können - doch die Mechaniker sind bis elf Uhr abends unter dem Auto gelegen, zudem hat uns Zellhofer Motorsport einen Bauteil geliehen, den sie extra aus Amstetten geholt haben. Wofür ich mich sehr bedanken möchte - vor allem auch bei Sonnleitner Motorsport, die eben so lange durchgehalten und nicht aufgegeben haben. In der Nacht auf Samstag habe ich schlecht geschlafen - in der Früh dann mussten wir schauen, ob alles funktioniert. Das war der Fall und so konnten wir uns langsam steigern. In der Wasserdurchfahrt haben wir unser Kennzeichen verloren - doch das hat uns ein Fan gebracht, vielen Dank dafür. Übrigens hat unsere Premierenrallye gleich einmal damit begonnen, dass wir noch vor der ersten Sonderprüfung einen Reifenschaden hatten und wir daher den Reifen wechseln mussten. Unser nächster Einsatz ist bei der Herbstrallye Dobersberg geplant - im nächsten Jahr wollen wir dann mehr Rallyes absolvieren.“

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