RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neue Version verzögert sich Thierry Neuville hat 2024 den Klassiker in Monte Carlo gewonnen
Hyundai

Hyundai startet WRC-Saison 2025 mit altem Auto! Neue Version verzögert sich

Ohne Hybridsystem, aber mit dem alten Auto: Hyundai wartet mit der Weiterentwicklung des Evo-Modells noch - Einsatztermin noch offen

Ende Januar beginnt mit der Rallye Monte Carlo traditionell die neue Saison der Rallye-Weltmeisterschaft. Das Duell Toyota gegen Hyundai wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen. Wenn vom 23. bis 26. Januar der Startschuss erfolgt, wird Hyundai allerdings nicht mit dem weiterentwickelten Auto aufkreuzen.

Ursprünglich hatte der südkoreanische Hersteller geplant, für 2025 eine neue Version des i20 N Rally1 zu homologieren. Aber da es lange Unsicherheiten bezüglich des Technischen Reglements für nächstes Jahr gab, wurden diese Pläne verworfen.

Erst Mitte November wurde vom Automobilweltverband FIA beschlossen, dass künftig kein Hybridsystem zum Einsatz kommt. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge wird von 1.260 auf 1.180 Kilogramm reduziert.

Damit soll das Verhältnis von Gewicht und Leistung gleich bleiben. Außerdem wird der vorgeschriebene Luftmengenbegrenzer von 36 auf 35 Millimeter reduziert. Die Performance der Fahrzeuge soll im gleichen Bereich bleiben.

Trotzdem hat Hyundai einen Teil des ursprünglichen Entwicklungsprogramms beibehalten können. Denn man zog die Entwicklungsjoker für 2026 auf 2025 vor. Somit hat man vier Joker für die Weiterentwicklung zur Verfügung.

In den vergangenen Monaten hat Hyundai schon einige Testfahrten durchgeführt. Wann das neue Auto bei Rallyes zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht entschieden. Zunächst setzt man auf das bewährte Fahrzeug ohne Hybridsystem.

"Es wird sehr viel gearbeitet, aber wir glauben, dass unser Auto noch viel Potenzial hat", sagt Hyundai-Motorsportchef Cyril Abiteboul gegenüber der englischen Edition von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com.

"Außerdem sind wir bei den Testkilometern sehr eingeschränkt. Deshalb ist die entscheidende Frage, wann der Kipppunkt kommt, dass das neue Auto eine kontrolliertere Plattform als das aktuelle Auto ist?"

"Es ist nicht wirklich ein neues Auto, sondern eine Evo-Version. Wir befinden uns in diesem Prozess, um den Wechselpunkt zu finden. Darauf werden wir eine Entscheidung treffen, wann der Einsatz des neuen Autos die beste Strategie ist."

"Aber das wird nicht in Monte Carlo sein", bestätigt Abiteboul. "Wir werden das aktuelle Auto in Monte Carlo einsetzen. Es ist ein spezielles Event. Dort gewinnt man nicht mit purem Speed. Deshalb ist es besser, dort mit einem Auto zu fahren, das wir bestens verstehen."

Weltmeister Thierry Neuville hat vor einem Jahr den Klassiker in Monte Carlo gewonnen. Hyundai tritt dort mit drei Autos an. Neben dem Champion sind das Ott Tänak sowie Neuzugang Adrien Fourmaux, der das dritte Fahrzeug die komplette Saison fahren wird.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern