RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: News

Latvala: Zusage für privates WRC-Projekt

Nach seinem Ende im Toyota-Werksteam wird Jari-Matti Latvala iin der WM bei einigen Rallyes einen privat eingesetzten Yaris pilotieren.

Toyota hat sein Team für die Saison 2020 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) neu aufgestellt. Speerspitze im neuen Dreiwagenteam ist der von Citroen kommende sechsmalige Weltmeister Sebastien Ogier. Zudem greifen dessen ehemaliger M-Sport-Teamkollege Elfyn Evans und Nachwuchstalent Kalle Rovanperä in der kommenden Saison jeweils ins Lenkrad eines werksseitig eingesetzten Toyota Yaris WRC.

Im Gegenzug wechselt Ott Tänak, der mit Toyota WRC-Champion 2019 wurde, für 2020 zu Hyundai. Dort trifft er auf Thierry Neuville, Sebastien Loeb und Dani Sordo. Derweil ist bei Toyota auch für Kris Meeke und Jari-Matti Latvala kein Platz mehr - zumindest, was das Werksteam betrifft.

Latvala aber hat für mindestens zwei Rallyes die Zusage, einen privat eingesetzten Yaris WRC mit der gleichen Spezifikation wie die Werksfahrer pilotieren zu dürfen. Der mit 208 WRC-Einsätzen erfahrenste Pilot im aktuellen Feld der Rallye-WM wird 2020 mindestens die Rallye Schweden und die Rallye Finnland fahren.

"Ich bestätigen, dass ich diese beiden Rallyes fahren werde", sagt Latvala im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com', hofft aber, dass noch ein paar weitere Rallyes hinzukommen werden: "Ich arbeite gerade daran, Sponsoren für Sardinien, Portugal und Großbritannien aufzutreiben. Und wenn ich träumen darf, würde ich auch Neuseeland gerne noch angehen, aber das wird wohl zu teuer."

Nachdem Latvala in der Rallye-WM von 2008 bis 2018 jedes Jahr mindestens einen Saisonsieg eingefahren hat, blieb er 2019 erstmals seit 2007 sieglos. "Es war ein schwieriges Jahr für mich, auch privat", verrät der 34-jährige Finne, will von einem baldigen Rücktritt aber noch nichts wissen. Die Teilzeitsaison 2020 sieht er "eher als Pause denn als Schlusspunkt, denn ich ich denke, dass ich noch ein paar gute Jahre vor mir habe".

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Zellhofer

Viel Schnee war kein Vorteil

Christoph Zellhofer hatte mit dem SUZUKI Swift ZMX keine Chance - der PS-Vorteil wirkte gegen die leichteren Rally3-Autos nicht

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.

Gottfried Kogler 1957-2026

In memoriam Gottfried Kogler

Nachruf auf einen Freund. Es sind persönliche Worte - ein Versuch, einem so vielschichtigen und zugleich geradlinigen Menschen irgendwie gerecht zu werden…

Guillaume De Mevius (X-raid Mini) gewinnt die erste Etappe in Saudi-Arabien - Zwei Reifenschäden bei Sebastien Loeb (Dacia) - Yazeed Al-Rajhi verfährt sich in der Wüste

Simon Wagner und Hana Ostlender gewinnen die Jännerrallye vor Michael Lengauer und Mads Östberg. Martin Roßgatterer siegt auf Gesamtrang sieben in der ORM2, die ORM3 gewinnt Marcel Neulinger.