RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Zwei Nikis bei der ersten Ungarn-Rallye seit Corona
Foto: Rallyfeeling.Hu (Bence Istvan)

Zwei Nikis bei der ersten Ungarn-Rallye seit Corona

Es geht wieder los! Im ungarischen Komlo wurde am Wochenende die Rally Kisvaszar absolviert - am Start auch die beiden Nikis vom Drift Company Rallye Team.

Noir Trawniczek

Das Drift Company Rallye Team rund um Beppo Harrach ließ es sich nicht nehmen, Ungarns erste Rallye nach dem Coronavirus-Shutdown, die Kisvaszar Rally im rund 150 Kilometer südlich von Budapest entfernten Komlo zu absolvieren. Am Start waren beide Nikis: Niki Mayr-Melnhof und Copilot Thomas Zeiser im brandneuen Ford Fiesta MkII R5 sowie Nikolai Landa und dessen Vater Günter im Ford Fiesta MkII R2.

Nikolai Landa beschreibt die 46,2 Kilometer lange Asphalt-Rallye als schwierig: „Es wurde immer nur eine Prüfung gefahren - dreimal in die eine, zweimal in die andere Richtung.“ Vor allem die letzten beiden Durchgänge seien herausfordernd gewesen: „Natürlich liegt der herausgecuttete Schottter dann quasi spiegelverkehrt. Da es aber zwischen jeder Prüfung eine einstündige Pause gab, nutzten wir das Onboard-Video der dritten SP, um im Schrieb Updates über den Schottter zu machen.“

Gleich auf der ersten SP hatte das Sohn/Vater-Duo Landa ein „Aha“-Erebnis: „Wir hatten bei zirka 120 Stundenkilometer einen Dreher, bei dem wir sehr viel Glück hatten. Da war dann das Vertrauen etwas angeschlagen. Doch schon auf SP2 habe ich es relativ gut wiedergefunden. Es haben sich letztendlich zwei schnelle ungarische R2-Piloten herauskristallisiert, mit welchen wir uns am Ende matchen konnten, was uns zuversichtlich stimmt. So gelang uns noch der dritte Rang in der Klasse.“

Niki Mayr-Melnhof fuhr zum ersten Mal mit dem Ford Fiesta MkII R5 (neuerdings Rally2) und war laut Nikolai Landa noch nicht wirklich zufrieden mit den Zeiten - er landete in der stark besetzten Rallye auf Platz sechs. Nikolai Landa dazu: „Da es um nichts ging, wollte Niki auch nicht zu viel riskieren - für ihn war die Rallye eher wie ein Test.“

Ein Test für die bevorstehende erste Europameisterschafts-Rallye seit der Corona-Pause, der Rally Rom (24. bis 26. Juli). Niki Mayr-Melnhof wird dort wie geplant starten - das Duo Landa wollte ursprünglich die tschechische Rallye Bohemia (10. bis 12. Juli) absolvieren, wird nun aber auch in Rom an den Start gehen. Übrigens: Die Kisvaszar Rallye war eigentlich ohne Zuschauer geplant - doch rund eine Woche davor entschloss man sich, Zuschauer doch zuzulassen.

Ergebnis Rallye Kisvaszar

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht Neubauer

Neubauer driftet knapp am Stockerl vorbei

Hermann Neubauer & Ursula Gaßner fehlen am Ende 13,8 Sekunden auf Platz drei. Packender Kampf mit den internationalen Stars Mads Östberg & Romet Jürgenson. Trotzdem viel Drift-Spaß im Toyota GR Yaris Rally2 auf den verschneiten Strecken

Jännerrallye: Bericht Neulinger

Premierensieg mit BRR im BWT Lancia

Saisonauftakt nach Maß: Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger dominierte die Kategorie der 2WD-Fahrzeuge bei der 39. Jännerrallye 2026 klar und holte mit Co-Pilot Jakob Ruhsam den Sieg in der ORM3- und der Junioren-Wertung!

Jännerrallye: Bericht Wagner

Der Fluch ist gebrochen

Die amtierenden Staatsmeister Simon Wagner und Hanna Ostlender gewinnen die Jännerrrallye 2026 und sind damit seit einem Jahr in Österreich ungeschlagen

Jännerrallye: Bericht Roßgatterer & Wurm

ORM2-Sieg für Roßgatterer

Martin Roßgatterer hat die Jännerrallye in der ORM2 gewonnen. Der Lokalmatador feiert damit gemeinsam mit Andreas Thauerböck seinen größten Karriereerfolg. Teamkollege Manuel Wurm erreichte bei seiner Rally3-Premiere den achten Rang.

Simon Wagner und Hana Ostlender gewinnen die Jännerrallye vor Michael Lengauer und Mads Östberg. Martin Roßgatterer siegt auf Gesamtrang sieben in der ORM2, die ORM3 gewinnt Marcel Neulinger.