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Rallye Dakar 2021: Loeb gibt auf Sebastien Loeb ist nicht mehr bei der Rallye Dakar 2021 dabei
Red Bull

Sebastien Loeb gibt Rallye Dakar 2021 auf

Reifenschäden, nur drei Bremsen, Servicetruck kaputt - Sebastien Loeb und Daniel Elena werfen bei der Rallye Dakar 2021 in Saudi-Arabien das Handtuch

Sebastien Loeb und Daniel Elena haben die Rallye Dakar 2021 auf der achten Etappe aufgegeben. Sie fuhren mit ihrem Prodrive-Buggy BRX Hunter T1 nach 80 Kilometern auf dem zweiten Teil der Marathon-Etappe ins Biwak zurück. Eine ganze Serie von Problemen, Defekten und Unfällen war der Aufgabe vorausgegangen.

Der endgültige Sargnagel war ein zweiter Reifenschaden auf der 375 Kilometer langen Etappe nach nur 80 Kilometern. Loeb und Elena hatten nur einen Reservereifen dabei. Da der Servicetruck von Bahrain Raid Xtreme auf der siebten Etappe bereits ausgeschieden war, konnte auch dieser nicht mehr helfen.

Loeb und Elena erlebten in den vergangenen Tagen ein Desaster nach dem nächsten: Auf der chaotischen fünften Etappe verfuhr sich Loeb zusammen mit Carlos Sainz und hatte zudem mehrere Plattfüße zu beklagen.

Am Tag darauf brach ein Querlenker links am BRX Hunter T1. Nach Stunden des Wartens auf den Servicetruck stellte sich heraus, dass dieser zwei rechte Querlenker dabei hatte statt einen für links und einen für rechts. Bis endlich das richtige Teil installiert war, waren neun Stunden vergangen.

Auf dem ersten Teil der Marathon-Etappe am Sonntag schließlich lief es vergleichsweise gut: Nur ein Reifenschaden und ein beim Wechsel beschädigter hydraulischer Wagenheber schienen zunächst alles an Problemen zu sein.

Doch dann stoppte Loeb 30 Kilometer vor dem Ziel mit defektem Radlager. Es folgte eine knapp zweistündige Reparatur. Dabei wurde auf ein Bremssattel außer Gefecht gesetzt. Weil wegen der Marathon-Regeln kein Service im Biwak erlaubt war, musste Loeb die achte Etappe mit nur drei funktionierenden Bremsen in Angriff nehmen. Zeitgleich kam noch die Hiobsbotschaft des gestrandeten Servicetrucks.

Für Loeb und Elena war die fünfte gemeinsame "Dakar" auch noch von Ärger mit der Rennleitung gekennzeichnet. Sie hatten eine Auseinandersetzung mit der A.S.O. über eine Zeitstrafe auf der vierten Etappe.

Motorsport-Total.com

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