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Neues aus dem Mühlviertel

Erfahrene Piloten in den Voraus-Fahrzeugen sollen Sicherheit bringen, auf die Fahrbahn-Bedingungen darf man ob der Wetterkapriolen gespannt sein.

Auf keinerlei Experimente lassen sich die beiden Veranstalter der IQ-Jänner-Rallye 2003 in Bezug auf die Vorausautos ein. Sowohl der Rallyeclub Mühlviertel als auch der Badener Rallyeclub haben sich geeinigt, für den Einsatz am 3. und 4. Jänner 2003, nur routinierte und erfahrene Rallyepiloten einzusetzen.

So wird bei diesem ersten EM-Lauf und Lauf zur Rallyemeisterschaft mit der Startnummer 00 der 27 jährige Kfz-Mechaniker Christian Mrlik aus St. Leonhard auf einem VW Golf IV Diesel in die Rallye starten. Er war im Jahre 2001 Vize-Staatsmeister in der Diesel-Trophy.

Mit der Nummer 0 wird der bekannte deutsche Rallyepilot Andi Wetzelsperger gemeinsam mit dem oberösterreichischen Mitsubishihändler aus Pregarten, Rudolf Himmelbauer auf einem Mitsubishi Evo VII, kurz vor der Startnummer 1, Franz Wittmann auf der Strecke und den Sonderprüfungen unterwegs sein.

Die Aufgabe dieser Vorausautos ist es, noch kurz vor dem eigentlichen Start der Sonderprüfung, die Sicherheit auf der Strecke zu überprüfen, die Sperrzonen zu überwachen und gegebenenfalls noch rechtzeitig mit den durch Funk verbundenen Funktionären Kontakt aufzunehmen, um Missstände abzustellen.

Insgesamt werden für die Sicherheit der IQ-Jänner-Rallye 2003 nicht weniger als 729 Personen zum Einsatz kommen. Inbegriffen sind 49 Funkposten, 112 Streckenposten, der Rest nämlich 519 freiwillige Funktionäre kommt hauptsächlich von den örtlichen Feuerwehren der 14 Gemeinden und von anderen Klubs.

Die momentane Wettersituation im Mühlviertel lässt bei der Rallye auf schwierige Bedingungen schließen. Wohl ist der Schnee auf Grund der hohen Temperaturen der letzten Tage etwas in den Hintergrund getreten, doch in den Waldstücken liegt blankes Eis mit tiefen Fahrrillen. Bei der Rallye selbst können von den Piloten Spikereifen im Sinne der STVO eingesetzt werden. Der maximale Überstand der Spikes aus den Reifen darf maximal 4 mm betragen und wird dementsprechend durch die Techniker der OSK überprüft.

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