RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Burgenland

Weiter in Führung

Nach einer tollen Fahrt am ersten Tag wurde der Seat-Pilot Opfer der vereisten ersten Sonderprüfung am Samstag, dennoch gab’s Platz fünf in der Dieselwertung.

Nach einer überaus spektakulären OMV Burgenland Rallye geht das Rallyeteam Pfeiffenberger beim 3.Lauf zur Rallye ÖM, der Pirelli Lavantal Rallye (3.bis 5. April), als Führender in der Dieselwertung an den Start.

Während der Freitag noch Hoffnung auf einen Stockerlplatz in der Dieselwertung bot, waren Manfred Pfeiffenberger und Co-Pilot Markus Loidl am Samstag schon sehr glücklich überhaupt das Ziel zu sehen.

Mit nur 3 Zehntelsekunden Rückstand auf den drittplazierten Karim Pichler beendete das Rallyeteam Pfeiffenberger den ersten Tag der OMV Burgenland Rallye mit einem vierten Platz in der Dieselwertung. Am Samstag galt es also Karim Pichler vom Stockerl zu verdrängen, mehr wäre aus eigener Kraft in keinem Fall möglich gewesen, da die in Front liegenden Golf Kit Cars rund 100 PS stärker sind als der Seat Ibiza TDI-PD von Manfred Pfeiffenberger.

Die erste Sonderprüfung am Samstag brachte dann jedoch eine nicht vorhersehbare Wende. Da die Straßenbedingungen auf SP 7 das Befahren im Rallye Tempo nicht zuließen, wurde die Prüfung von der Rennleitung neutralisiert, wodurch alle Teilnehmer diese Sonderprüfung ohne Zeitdruck absolvieren konnten.

Obwohl sich Manfred Pfeiffenberger mit erhöhter Schrittgeschwindigkeit über die total vereisten Flächen tastete konnte er einen Absturz in einen Graben, bei dem der Seat schwer beschädigt wurde, nicht verhindern.

Zahlreiche Fans halfen zwar bei der Bergung, an eine rennmäßige Fortsetzung der Rallye – auf der noch zwei Sonderprüfungen bis zum nächsten Service zu absolvieren waren – war jedoch nicht zu denken.

Manfred Pfeiffenberger dachte trotzdem nicht ans aufgeben. Mit größter Vorsicht absolvierte er die folgenden Sonderprüfungen und musste sich mit einem beträchtlichen Zeitverlust ins Service schleppen.

Nur seinem professionell agierenden Team verdankt Manfred, dass das Auto innerhalb der Servicezeit wieder relativ flott gemacht werden konnte und belohnte diese Arbeit mit einem fünften Platz in der Dieselwertung und somit einer Führung in der Dieselklasse mit 8 Punkten vor dem Sieger im Burgenland, Andreas Waldherr.

Manfred Pfeiffenberger nach der OMV Burgenland Rallye:“ Das Auto ist stark beschädigt. In den nächsten drei Wochen müssen wir viele Technik- aber auch einige Karosserieteile tauschen, um im Lavanttal wieder angreifen zu können. Dabei freut es mich natürlich, dass ich die Führung in der Dieselwertung halten konnte. Mein ganzer Dank gebührt diesmal meinen Mechanikern, die ein kleines Wunder vollbrachten, indem sie den Seat trotz der groben Schäden wieder fahrbereit gemacht haben.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Burgenland

Weitere Artikel:

AARC, Herbstrallye: Bericht

Alpe Adria: Die Entscheidungen sind gefallen

Die Entscheidungen um den Titel sind gefallen – Alpe Adria Rally Cup & Alpe Adria Rally Trophy bei einer stark besetzten und bestens organisierten Herbst Rallye!

ARC, Herbstrallye: Bericht Friedl

„Wie in alten Zeiten“

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 – Motorclub Leobersdorf haben mit dem AUTOFUN Ford Fiesta Proto die Rallye mit Erinnerungen aus der Vergangenheit zum Spaßfaktor werden lassen.

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

Raimund Baumschlager

40 Jahre Erfolgsgeschichte!

Unglaubliche, fast auf den Tag genau 40 Jahre liegen zwischen dem ersten Gesamtsieg von Raimund Baumschlager 1986 und seinem Triumph bei der 29. Herbst Rallye 2026. Vier Jahrzehnte Erfolgsgeschichte!

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

TEC7 ORM Podcast: Max & Christoph Zellhofer

Vater/Sohn-Duo blickt auf erfolgreichste Saison zurück

In der neunten Folge des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast blicken Max und Christoph Zellhofer zurück auf ihre bislang erfolgreichste Saison und verraten, warum Motorsport im Autohaus Zellhofer hochgehalten wird.